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Acesulfam aus China

EU führt endgültige Antidumpingzölle ein

Stand:

Im Mai 2015 wurden vorläufige AD-Zölle gegen Einfuhren von Acesulfam der Tarifnummer ex 2106, ex 2934 und ex 3824 mit Ursprung in China  eingeführt.

Die Kommission bestätigt in der zwischenzeitlich durchgeführten Untersuchung den ursächlichen Zusammenhang zwischen den gedumpten Einfuhren aus China und der Schädigung der Unionsindustrie. Die Untersuchung hat auch ergeben, dass Zubereitungen und/oder Mischungen, die Acesulfam enthalten, im Untersuchungszeitraum nicht eingeführt wurden;  diese werden daher nicht mehr den Antidumpingzöllen unterliegen

Die Kommission gibt mit Durchführungsverordnung (EU) 2015/1963, L 287 v. 31.10.2015 die Einführung endgültiger Antidumpingmaßnahmen gegen Einfuhren von

Acesulfam (Kaliumsalz von 6-Methyl-1,2,3-oxathiazin-4(3H)-on-2,2-dioxid; CAS- Nummer 55589-62-3) mit Ursprung in China bekannt. Diese betragen 4,58 EUR/kg Nettogewicht und sind damit höher als die vorläufigen Antidumpingzölle. Für zwei chinesische Hersteller gelten bei Vorlage einer gültigen Handelsrechnung mit Erklärung lt. Art 1 Abs 3 unternehmensspezifisch niedrigere Antidumpingzölle.

 

Angesichts der festgestellten Dumpingspannen und des Ausmaßes der Schädigung der Unionsindustrie werden die als vorläufige Antidumpingzölle eingehaltenen Sicherheitsleistungen - ausgenommen jene für von in bestimmten Zubereitungen und/oder Mischungen enthaltenem Acesulfam mit Ursprung in China – endgültig vereinnahmt.

 

Die Verordnung tritt mit 1.11.2015 in Kraft und gilt für die Dauer von fünf Jahren.

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