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Aluminium-Fahrzeugräder

Antidumpingverfahren

Produkt

Räder aus Aluminium für Kraftfahrzeuge der KN-Positionen 8701 bis 8705 auch mit Zubehör auch mit Reifen

Land

China, Marokko

KN-Code

ex 8708 70 10, ex 8708 70 50

Verwendung

Autohersteller, Reifengroßhändler, Einzelhändler, Autoreparaturwerkstätten

Kläger

Association of European Wheel Manufacturers

Chronologie China

Einleitung Antidumpingverfahren:

Bekanntmachung 2009/C 190/06 vom 18.August 2009

Vorläufige Antidumpingzölle:

Durchführungsverordnung (EU) 404/2010 vom 10. Mai 2010

Endgültige Antidumpingzölle:

Durchführungsverordnung (EU) 964/2010, L 282 vom 28.Oktober 2010

Bevorstehendes Außerkrafttreten  der Antidumpingzölle (29.Oktober 2015):

Bekanntmachung 2015/C 47/04 vom 10. Februar 2015

Einleitung der Auslaufüberprüfung:

Bekanntmachung 2015/C 355/06 vom 27.Oktober.2015

Verlängerung der Antidumpingzölle nach Auslaufüberprüfung:

Durchführungsverordnung (EU) 2017/109 vom 23. Jänner 2017

bevorstehendes Außerkrafttreten (25. Jänner 2022):

Bekanntmachung 2021/C 161/02 vom 3. Mai 2021

Einleitung der Auslaufüberprüfung:

Bekanntmachung 2022/C 29/07 vom 20. Jänner 2022

Verlängerung der Antidumpingmaßnahmen nach Auslaufüberprüfung

Stand: 24.1.2017

Gegen Einfuhren von Fahrzeugrädern aus Aluminium, der Tarifnummern ex 8708 70 10 und ex 8708 70 50, mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen. Im Oktober 2015 wurde auf Antrag des Verbandes der europäischen Hersteller (EUWA) eine Auslaufüberprüfung der bestehenden Maßnahmen mit dem Ziel der Weitergeltung dieser eingeleitet.

Die Untersuchung der Kommission ergab, dass wahrscheinlich beträchtliche Mengen chinesischer Exporte angesichts der Attraktivität des Unionsmarktes umgeleitet würden, sollten die Maßnahmen auslaufen. Darüber hinaus bestehe ein hohes Risiko für Überkapazitäten, die wiederholten Dumpingpraktiken seitens chinesischer ausführender Hersteller hätten einen negativen Effekt auf den Wirtschaftszweig der Union. Eine Aufhebung der Maßnahmen würde wiederum die Produktion und Beschäftigung in der vorgelagerten Aluminiumwertschöpfungskette negativ beeinflussen.

Die Europäische Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2017/109, Amtsblatt L 18 vom 24.1.2017 die Beibehaltung der Antidumpingmaßnahmen für Räder aus Aluminium für Kraftfahrzeuge der Tarifnummer 8701 bis 8705 (auch mit Zubehör, auch mit Reifen) in unveränderter Höhe von 22,3% für weitere fünf Jahre bekannt. 

Für Alu-Räder für Anhänger der Tarifnummer 8716 wird die aus Umgehungsgründen angeordnete besondere statistische Erfassung fortgesetzt.


Europäische Kommission gibt bevorstehendes Außerkrafttreten der Antidumpingmaßnahmen bekannt

 Für Einfuhren von Fahrzeugrädern aus Aluminium der KN-Codes ex 8708 70 10 und ex 8708 70 50 mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen, die fristgemäß zum 25. Jänner 2022 auslaufen. Die Unionshersteller können einen schriftlichen Antrag auf Überprüfung stellen. Dieser Antrag muss ausreichende Beweise dafür enthalten, dass das Dumping und die Schädigung im Falle des Außerkrafttretens der Maßnahmen wahrscheinlich anhalten oder erneut auftreten würden. Der Antrag muss bis 25. Oktober 2021 bei der Europäischen Kommission (GD Handel, Referat H 1, CHAR 4/39, B-1049 Brüssel) eingehen (Bekanntmachung 2021/C 161/02 vom 3. Mai 2021).


Europäische Kommission gibt Einleitung einer Auslaufüberprüfung der bestehenden Antidumpingmaßnahmen bekannt 

Gegen Einfuhren von Fahrzeugrädern aus Aluminium, der Tarifnummern ex 8708 70 10 und ex 8708 70 50, mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen, die fristgemäß zum 25. Jänner 2022 auslaufen. 

Nach Bekanntmachung des bevorstehenden Außerkrafttretens ging ein Antrag von Union vom Verband europäischer Hersteller von Fahrzeugrädern auf Einleitung einer Auslaufüberprüfung der bestehenden  Antidumpingmaßnahmen bei der Europäischen Kommission ein, mit dem Ziel der Weitergeltung der Maßnahmen. Der Antrag wurde damit begründet, dass bei Außerkrafttreten der Maßnahmen mit einem Anhalten des Dumpings und einem erneuten Auftreten der Schädigung des Wirtschaftszweigs der Union zu rechnen ist.  

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2022/C 29/07 vom 20. Jänner 2022 die Einleitung einer Auslaufüberprüfung der bestehenden Antidumpingmaßnahmen für Einfuhren aus China bekannt. 

Interessierte Firmen, die zum Antrag (zum Beispiel zu Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Schädigung oder der Schadensursache) oder zu Aspekten im Zusammenhang mit der Einleitung der Untersuchung (zum Beispiel zu der Frage, inwieweit der Antrag unterstützt wird) Stellung nehmen möchten, müssen dies binnen 37 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung tun. Anträge auf Anhörung, die die Einleitung der Untersuchung betreffen, müssen binnen 15 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung gestellt werden. 

Kontaktdaten

Europäische Kommission

Generaldirektion Handel

Direktion G Büro: CHAR 04/039

1049 Brüssel BELGIEN

TRON.tdi: https://tron.trade.ec.europa.eu/tron/tdi 

E-Mail:  

TRADE-R759-ARW-CN-DUMPING@ec.europa.eu

TRADE-R759-ARW-CN-INJURY@ec.europa.eu 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission in der Regel binnen 12 Monaten, spätestens jedoch 15 Monate nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung abzuschließen. Währen der Dauer der Untersuchung bleiben die bestehenden Antidumpingmaßnahmen weiter in Kraft.

Europäische Kommission leitet Antidumpingverfahren ein

Für Kraftfahrzeugräder aus Aluminium, KN-Codes ex 8708 70 10 und ex 8708 70 50 mit Ursprung in China bestehen seit 2010 endgültige Antidumpingmaßnahmen.

Nun liegt der Europäischen Kommission eine Klage der Association of European Wheel Manufacturers auf Einleitung eines Antidumpingverfahrens für Einfuhren des gleichen Produktes mit Ursprung in Marokko vor. Der Antrag wurde damit begründet, dass die Gesamteinfuhren der zu untersuchenden Ware aus dem betroffenen Land in absoluten Zahlen und gemessen am Marktanteil erheblich gestiegen sind, was auf einen voraussichtlichen erheblichen Einfuhranstieg hindeute. Außerdem würden die Waren angeblich zu Preisen in die Union eingeführt, die sich unter anderem bereits negativ auf die Höhe der Verkaufspreise, die verkauften Mengen, den Marktanteil und den Gewinn des Wirtschaftszweigs der Union ausgewirkt hätten. Ferner legte der Antragsteller Informationen vor, wonach Marokko über genügend freie Kapazität verfüge, was zu einem erheblichen Anstieg der Einfuhren führen dürfte. Darüber hinaus führte der Antragsteller an, dass die gedumpten Einfuhren aufgrund der bereits an Marokko verlorenen Bestellungen, die sich 2021 und in den darauf folgenden Jahren zunehmend auf die wirtschaftlichen Indikatoren des Wirtschaftszweigs der Union auswirken würden, weiter erheblich ansteigen dürften.

Die Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2021/C 464/06 vom 17. November 2021 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren aus Marokko bekannt.

Interessierte Unternehmen, die zum Antrag (zum Beispiel zu Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Schädigung oder der Schadensursache) oder zu Aspekten im Zusammenhang mit der Einleitung der Untersuchung (zum Beispiel zu der Frage, inwieweit der Antrag unterstützt wird) Stellung nehmen möchten, müssen dies binnen 37 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung tun. Anträge auf Anhörung, die die Einleitung der Untersuchung betreffen, müssen binnen 15 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung gestellt werden.

Kontaktdaten:

Europäische Kommission

Generaldirektion Handel

Direktion G

Büro: CHAR 04/039

1049 Brüssel

BELGIEN

E-Mail:

TRADE-AD686-ARW-DUMPING@ec.europa.eu

TRADE-AD686-ARW-INJURY@ec.europa.eu

Die Untersuchung ist seitens der Kommission binnen 13 Monaten, spätestens jedoch binnen 14 Monaten nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung abzuschließen. Allfällige vorläufige Maßnahmen können nach 7 Monaten, jedoch spätestens 8 Monate nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung eingeführt werden.


Europäische Kommission ordnet zollamtliche Erfassung aller Einfuhren an

Im November 2021 leitet die Europäische Kommission auf Antrag des Verbandes europäischer Hersteller von Fahrzeugrädern (Association of European Wheel Manufacturers) ein Antidumpingverfahren gegen Einfuhren von Fahrzeugrädern aus Aluminium, der Tarifnummern ex 8708 70 10 und ex 8708 70 50 (TARIC-Codes 8708 70 10 15, 8708 70 10 50, 8708 70 50 15 und 8708 70 50 50), mit Ursprung Marokko, eingeleitet.

Auf Basis der statistischen Daten stellte die Kommission fest, dass seit der Veröffentlichung der Einleitungsbekanntmachung die Einfuhren der betroffenen Ware weiter in einer Weise angestiegen sind, die die Abhilfewirkung der Antidumpingzölle auch während des Vorunterrichtungszeitraums ernsthaft untergraben könnte.

Daher ordnet die Europäische Kommission mit Durchführungsverordnung (EU) 2022/934 die zollamtliche Erfassung aller Einfuhren von bestimmter Räder aus Aluminium für Kraftfahrzeuge mit Ursprung in Marokko an.

Alle interessierten Parteien sind gebeten, unter Vorlage sachdienlicher Beweise schriftlich Stellung zu nehmen.

Die zollamtliche Erfassung endet vier Wochen nach Inkrafttreten dieser Verordnung.


Europäische Kommission gibt die Einführung vorläufiger Antidumpingzölle bekannt

Im November 2021 leitet die Europäische Kommission ein Antidumpingverfahren gegen Einfuhren von Fahrzeugrädern aus Aluminium mit Ursprung Marokko, ein und ordnete im Juni 2022 die zollamtliche Erfassung aller Einfuhren an.

Bei der betroffenen Ware handelt es sich um Kraftfahrzeugräder aus Aluminium der HS-Positionen 8701 bis 8705, auch mit Zubehör, auch mit Reifen, mit Ursprung in Marokko, die derzeit unter den KN-Codes ex 8708 70 10 und ex 8708 70 50(TARIC-Codes: 8708 70 10 15, 8708 70 10 50, 8708 70 50 15und 8708 70 50 50 eingereiht sind.

Aufgrund der bisherigen Untersuchung zu Dumping, Schädigung, Schadensursache kam die Europäische Kommission zu dem Schluss, dass die gedumpten Einfuhren aus dem betroffenen Land eine bedeutende Schädigung des Wirtschaftszweigs der Union verursachten und vorläufige Maßnahmen eingeführt werden sollten, um eine weitere Schädigung des Wirtschaftszweigs der Union durch die gedumpten Einfuhren zu verhindern.

Die Europäische Kommission führt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2022/1221 (Amtsblatt L 188 vom 15. Juli 2022) vorläufige Antidumpingzölle in Höhe von 8,0 % für HANDS 8 S.A. und von 16,5 % für alle übrigen Unternehmen ein.

Angesichts der im vorläufigen Stadium getroffenen Feststellungen sollte die zollamtliche Erfassung der Einfuhren eingestellt werden. In diesem Stadium des Verfahrens wurde keine Entscheidung über eine mögliche rückwirkende Anwendung von Antidumpingmaßnahmen getroffen.

Stand: