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Aluminiumheizkörper

Antidumpingverfahren

Produkt

Heizkörper aus Aluminium sowie Bauelemente oder Bauteile dieser Heizkörper, auch zusammengesetzt, ausgenommen elektrische Heizkörper sowie Bauelemente oder Bauteile davon

Land

China

KN-Code

ex 7616 99 10, ex 7615 19 10, ex 7615 19 90, ex 7616 99 90

Kläger

International Association of Aluminium Radiator Manufacturers Limited Liability Consortium (Airal S.c.r.l.)


Chronologie

Einleitung Antidumpingverfahren:

Bekanntmachung 2011/C 236/14 vom 12. August 2011

Vorläufige Antidumpingzölle:

Verordnung (EU) 402/2012 vom 10. Mai 2012

Endgültige Antidumpingzölle:

Durchführungsverordnung (EU) 1039/2012 vom 29. Oktober 2012

Bevorstehendes Außerkrafttreten der Antidumpingmaßnahmen (10. November 2017)

Bekanntmachung 2017/C 48/11 vom 15. Februar 2017

Einleitung Auslaufüberprüfung der Antidmpingmaßnahmen:

Bekanntmachung 2017/C 377/11 vom 9. November 2017

Verlängerung der Antidumpingmaßnahmen nach Auslaufüberprüfung:

Durchführungsverordnung (EU) 2019/59 vom 14. Jänner 2019

Bevorstehendes Außerkrafttreten der Antidumpingmaßnahmen zum 10. November 2017

Gegen Einfuhren von Aluminiumheizkörper aus China der Tarifnummer ex 7615 mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen. Diese laufen fristgemäß zum 10.11.2017 aus, sollte bis 10.8.2017 kein Antrag auf Überprüfung mit dem Ziel der Weitergeltung der Maßnahmen bei der Europäischen Kommission (GD Handel, Referat H 1, CHAR 4/39, B-1049 Brüssel) eingehen (Bekanntmachung 2017/C 48/11 vom 15.2.2017).


Einleitung einer Auslaufüberprüfung der Antidmpingmaßnahmen

Für Einfuhren von Aluminiumheizkörper aus China der Tarifnummer ex 7615 10 10, ex 7615 10 80, ex 7616 99 10 und ex 7616 99 90 mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen. Nach Bekanntmachung des bevorstehenden Außerkrafttretens der Maßnahmen ging Ende Juni 2017 ein Antrag auf Einleitung einer Auslaufüberprüfung der bestehenden Maßnahmen (mit dem Ziel der Weitergeltung dieser) von der „International Association of Aluminium Radiator Manufacturers Limited Liability Consortium – AIRAL S.c.r.l“ bei der Europäischen Kommission ein.

Dem Antragsteller zufolge ist bei einem Auslaufen der bestehenden Maßnahmen ein erneutes Auftreten einer Schädigung wahrscheinlich, da China über ungenutzte Produktionskapazitäten verfügt und der Unionsmarkt in Bezug auf Mengen und Preise noch immer attraktiv für chinesische Hersteller ist. Die Beseitigung der Schädigung sei in erster Linie auf die in Kraft befindlichen Maßnahmen zurückzuführen, bei einem Außerkrafttreten der Maßnahmen würde die Unionsindustrie erneut geschädigt.

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2017/C 377/11 vom 9.11.2017 die Einleitung einer Auslaufüberprüfung der bestehenden Antidumpingmaßnahmen für Einfuhren von Aluminiumheizkörpern aus China bekannt.

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail: trade-r676-aluminium-radiators-dumping@ec.europa.eu,

trade-r676-aluminium-radiators-injury@ec.europa.eu).

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten abzuschließen. Während der Dauer der Untersuchung bleiben die Antidumpingmaßnahmen weiterhin in Kraft.


Verlängerung der Antidumpingmaßnahmen nach Auslaufüberprüfung

Für Einfuhren von Aluminiumheizkörper aus China der Tarifnummer ex 7615 10 10, ex 7615 10 80, ex 7616 99 10 und ex 7616 99 90 mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen. Anfang November 2017 wurde auf Antrag von der „International Association of Aluminium Radiator Manufacturers Limited Liability Consortium – AIRAL S.c.r.l“ eine Auslaufüberprüfung eingeleitet.

Die Europäische Kommission kommt in ihrer Untersuchung zu dem Schluss, dass in Anbetracht der erheblichen Kapazitätsreserven chinesischer ausführender Hersteller und der Sättigung bestimmter Märkte sowie der niedrigen chinesischen Preise davon auszugehen ist, dass die Einfuhren bei einer Aufhebung der Antidumpingmaßnahmen erheblich zunehmen würden.

Sollten die Antidumpingmaßnahmen aufgehoben werden, wäre die Unionsindustrie nicht mehr in der Lage, ihr Verkaufsvolumen und ihre Marktanteile gegenüber China zu halten. Dadurch würde sich die finanzielle Lage des Wirtschaftszweiges verschlechtern, insbesondere die Rentabilität würde weiter sinken. Die Anzahl der Beschäftigten in diesem Produktionsbereich müsste weiter reduziert werden. Bei Auslaufen der Antidumpingmaßnahmen könnte das zur Schließung ganzer Produktionsanlagen führen.

Da die Europäische Kommission der Ansicht ist, dass eine Aufrechterhaltung der Maßnahmen dem Wirtschaftszweig zugutekäme, gibt sie mit Durchführungsverordnung (EU) 2019/59 (Amtsglatt L 12 vom 15.1.2019) die Beibehaltung der Antidumpingmaßnahmen für Einfuhren von Aluminiumheizkörpern aus China in unveränderter Höhe für weitere fünf Jahre bekannt. Der Antidumpingzoll beträgt also weiterhin 61,4%, für jene im Anhang 1 genannten, kooperierenden Hersteller 21,2%. Auch die unternehmensspezifischen niedrigeren Antidumpingzölle, die bei Vorlage einer gültigen Handelsrechnung gewährt werden, bleiben unverändert.



Stand: