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Bariumcarbonat aus China

EU leitet Auslaufüberprüfung ein

Gegen Einfuhren von Bariumcarbonat, Tarifnummer ex 2836 60 mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen. Nach Bekanntmachung des bevorstehenden Außerkrafttretens der Maßnahmen ging vom einzigen Unionshersteller ein Antrag auf Einleitung einer Auslaufüberprüfung (mit dem Ziel der Weitergeltung der Maßnahmen) bei der Europäischen Kommission ein.

 

Der Antrag wurde damit begründet, dass bei Außerkraftteten der Maßnahmen mit einem Anhalten des Dumpings und einer weiteren Schädigung des Wirtschaftszweigs der Union zu rechnen sei. Der Antragsteller legte Informationen vor, dass die Einfuhren der zu überprüfenden Ware aus China zugenommen haben und weiterhin beträchtlich sind. Eine weitere Schädigung sei wahrscheinlich, auch infolge des Potenzials der Produktionsanlagen der ausführenden Hersteller in China.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2016/C 298/05 vom 18.8.2016 die Einleitung einer Auslaufüberprüfung bekannt.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail: trade-r649-barium-carb-injury@ec.europa.eu,

trade-r649-barium-carb-dumping@ec.europa.eu).

 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten (November 2017) abzuschließen. Während der Dauer der Untersuchung bleiben die bestehenden Antidumpingzölle weiter in Kraft.

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