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Bestimmte Waren aus Gusseisen mit Ursprung in China und Indien

EU leitet Antidumpingverfahren ein

Der Europäischen Kommission liegt eine Klage von sieben Unionsherstellern auf Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von bestimmten Waren aus Gusseisen mit lamellarem Grafit (Grauguss) oder Gusseisen mit Kugelgrafit (auch bekannt als duktiles Gusseisen) und Teile davon, der Tarifnummern ex 7325 10 00 und ex 7325 99 10 mit Ursprung in China und Indien, vor.

 

Es handelt sich dabei um

 
  • Waren zur Abdeckung von ober- oder unterirdischen Systemen und/oder als Öffnung für ober- oder unterirdische Systeme, sowie
  • Waren, die einen Zugang zu ober- oder unterirdischen Systemen und/oder eine Sichtprüfung dieser Systeme ermöglichen.

Die Antragsteller legten Informationen vor, wonach die Einfuhren der zu untersuchenden Ware aus China in absoluten Zahlen und gemessen am Marktanteil insgesamt gestiegen sind.  Die großen Mengen zu gedumpten Preisen haben sich negativ auf die Unionsindustrie ausgewirkt und dadurch die finanzielle Lage des Wirtschaftszweigs der Union sehr nachteilig beeinflusst.  

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2016/C 461/07 vom 10.12.2016 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von bestimmten Gusserzeugnissen aus China und Indien bekannt. Da China keinen Marktwirtschaftsstatus besitzt, wird für die Berechnung der Dumpingspanne vorläufig Indien als Analogland herangezogen, auch die USA, Norwegen, die Türkei oder der Iran kämen als Vergleichsland in Frage.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail:

TRADE-AD637-CASTING-DUMPING-PRC@ec.europa.eu, TRADE-AD637-CASTING-DUMPING-INDIA@ec.europa.eu  (für Dumpingaspekte)

TRADE-AD637-CASTINGS-INJURY-INJURY@ec.europa.eu (für Schädigungsaspekte))

 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten zu beenden (März 2018).  Binnen neun Monate nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung können vorläufige Antidumpingmaßnahmen verhängt werden.