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Betonstabstahl aus Belarus

EU verhängt vorläufige Antidumpingmaßnahmen

Ende März 2016 wurde auf Antrag von EUROFER ein Antidumpingverfahren gegen Einfuhren von Betonstahl der Tarifnummern ex 7214 10 00, ex 7214 20 00, ex 7214 30 00, ex 7214 91 10, ex 7214 91 90, 7214 99 10, ex 7214 99 71, ex 7214 99 79 und ex 7214 99 95 mit Ursprung in Belarus eingeleitet.

 

In ihrer Untersuchung beleuchtet die EK die Auswirkungen der gedumpten Importe aus Belarus auf die Unionsindustrie und bewertet alle Wirtschaftsindikatoren, die die Lage des Wirtschaftszweiges beeinflussen. Die Untersuchung zeigte, dass die Unionsindustrie vom steigenden Verbrauch im Überprüfungszeitraum nicht profitieren konnte. Vielmehr nahm der Marktanteil des Wirtschaftszweiges der Union ab, während die Einfuhrmengen aus Belarus rasch anstiegen. Wegen der zunehmenden gedumpten Einfuhren war die Unionsindustrie nicht in der Lage, ihre Kosten zu decken.

 

Aus Sicht der Europäischen Kommission ist der Zusammenhang der sich weiter verschlechternden Situation der Unionsindustrie und den steigenden Importen aus Belarus nachgewiesen.

Sie gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2016/2303, Amtsblatt L 345 vom 20.12.2016 die Einführung vorläufiger Antidumpingmaßnahmen bekannt. Sie verspricht sich davon die Wiederherstellung fairer Handelsbedingungen. Die vorläufigen Antidumpingzölle betragen 12,5% und gelten ab dem 21.12.2016 für die Dauer von sechs Monaten.

Während dieser Zeit wird die Untersuchung fortgesetzt. Als Ergebnis der weiteren Untersuchung können entweder endgültige Maßnahmen verhängt werden oder aber die Untersuchung wird eingestellt.

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