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Endlosglasfaserfilamente aus China

EU leitet Auslaufüberprüfung ein

Gegen Einfuhren von Glasstapelfasern mit einer Länge von 50 mm oder weniger, Glasfaserrovings — ausgenommen getränkte und beschichtete Glasfaserrovings mit einem Glühverlust von mehr als 3 % (gemäß der ISO-Norm 1887) — sowie Matten aus Glasfaserfilamenten — ausgenommen Matten aus Glaswolle, eingereiht unter den Tarifnummern 7019 11 00, ex 7019 12 00 und 7019 31 00  mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen.

 

Nach Bekanntmachung des bevorstehenden Außerkrafttretens der Maßnahmen ging Mitte Dezember 2015 von der European Glass Fibre Producers Association ein Antrag auf Einleitung einer Auslaufüberprüfung, mit dem Ziel der Weitergeltung der Maßnahmen, bei der Europäischen Kommission ein.

 

Den Angaben des Antragstellers zufolge ist ein erneutes Auftreten der Schädigung wahrscheinlich. Die Einfuhren aus China in die EU würden im Falle eines Außerkrafttretens der Maßnahmen zunehmen, weil die ausführenden chinesischen Hersteller über ungenutzte Produktionskapazitäten verfügen und der EU-Markt offensichtlich attraktiv ist, wie eine steigende Nachfrage nach Endlosglasfaserfilamenten und die hohen Preise dieser Ware belegen.

Der Antragsteller führte ferner an, die Beseitigung der Schädigung in erster Linie auf die kürzlich geänderten Maßnahmen zurückzuführen sei; bei Außerkrafttreten der Maßnahmen würden erneut umfangreiche Mengen zu gedumpten Preisen eingeführt werden, so würde der Wirtschaftszweig der Union wahrscheinlich erneut geschädigt.

 

Die Europäische Kommission gibt mit Bekanntmachung  2016/C 99/06 v. 15.3.2016 die Einleitung einer Auslaufüberprüfung bekannt.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail: TRADE-R641-FGF-DUMPING@ec.europa.eu, TRADE-R641-FGF-INJURY@ec.europa.eu).

 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten (Juni 2017) abzuschließen.

 
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