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Endlosglasfilamente aus China

Beibehaltung der Antidumpingmaßnahmen nach Auslaufüberprüfung

Für Einfuhren von Glasstapelfasern mit einer Länge von 50 mm oder weniger, Glasfaserrovings — ausgenommen getränkte und beschichtete Glasfaserrovings mit einem Glühverlust von mehr als 3 % (gemäß der ISO-Norm 1887) — sowie Matten aus Glasfaserfilamenten — ausgenommen Matten aus Glaswolle —, eingereiht unter den Tarifnummern 7019 11 00, ex 7019 12 00 und 7019 31 00 mit Ursprung in China, bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen.

Im März 2016 wurde auf Antrag der European Fibre Producers Association eine Auslaufüberprüfung der Antidumpingmaßnahmen, mit dem Ziel der Weitergeltung dieser, eingeleitet.

 

Aufgrund der Untersuchungsergebnisse kommt die Europäische Kommission zu dem Schluss, dass es, sollten die derzeit geltenden Maßnahmen aufgehoben werden, in noch größerem Umfang zu Einfuhren aus China kommen wird, was den Preisdruck auf dem Unionsmarkt erhöhen würde. Sie hat weiters festgestellt, dass sich erst nach einer Erhöhung der Antidumpingmaßnahmen im Jahr 2014 ein Aufwärtstrend beim Marktanteil und bei den Preisen der Unionsindustrie einstellte. Die Unionsindustrie konnte wieder rentabel arbeiten und Arbeitsplätze schaffen. Eine Aufhebung der Maßnahmen hätte erhebliche negative Auswirkungen für die Unionshersteller.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU)2017/724, Amtsblatt L 107 vom 25.4.2017 die Beibehaltung der Antidumpingmaßnahmen in unveränderter Höhe (19,9%) für weitere fünf Jahre bekannt. Für die im Anhang I (der erwähnten Verordnung) genannten Unternehmen gilt ein Antidumpingzollsatz von 15,9%. Für zwei Unternehmen gelten bei Vorlage einer gültigen Handelsrechnung, die den Vorgaben in Anhang II (der erwähnten Verordnung) entsprechen muss, unternehmensspezifische Antidumpingzollsätze von 0% bzw. 14,5%.