th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Fahrräder aus China

EU weitet Antidumpingzölle auf Einfuhren aus Kambodscha, Pakistan und den Philippinen aus

Gegen Einfuhren von Fahrrädern der Tarifnummern ex 8712 00 30 und ex 8712 00 70 mit Ursprung in China bestehen seit vielen Jahren endgültige Antidumpingmaßnahmen. Nach einer Umgehungsuntersuchung wurden diese Maßnahmen im Juni 2013 auf Importe aus Indonesien, Malaysia, Sri Lanka und Tunesien ausgeweitet.

 

Auf Antrag des Europäischen Verbands der Fahrradhersteller wurde im September 2014 eine Umgehungsuntersuchung gegen Einfuhren auch aus Kambodscha, Pakistan und den Philippinen eingeleitet. Der Antrag wurde damit begründet, dass die in Kraft befindlichen Maßnahmen durch Montagevorgänge in den drei genannten Ländern umgangen würden.

 

Die Kommission hat in ihrer Untersuchung die Angaben des Antragstellers bestätigt und gibt mit Durchführungsverordnung (EU) 2015/776, Amtsblatt L 122 v. 19.5.2015 die Ausweitung der Antidumpingmaßnahmen auf Einfuhren aus Kambodscha, Pakistan und den Philippinen bekannt. Der Antidumpingzoll beträgt 48,5% und wird rückwirkend ab dem 4.9.2014 (Zeitpunkt des Inkrafttretens der zollamtlichen Erfassung) eingehoben. Ausgenommen von den Maßnahmen sind drei tatsächliche Hersteller aus Kambodscha und ein Unternehmen von den Philippinen. Die Befreiung von den Maßnahmen setzt jedoch die Vorlage einer gültigen Handelsrechnung (siehe Anhang der erwähnten Verordnung) voraus.

 
Bitte wählen Sie oben ein Bundesland aus, um Kontakte und Serviceangebote des Bundeslandes zu erhalten.