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Fahrzeugräder aus Aluminium mit Ursprung in China

EU verlängert Antidumpingmaßnahmen

Gegen Einfuhren von Fahrzeugrädern aus Aluminium, der Tarifnummern ex 8708 70 10 und ex 8708 70 50, mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen. Im Oktober 2015 wurde auf Antrag des Verbandes der europäischen Hersteller (EUWA) eine Auslaufüberprüfung der bestehenden Maßnahmen mit dem Ziel der Weitergeltung dieser eingeleitet.

 

Die Untersuchung der Kommission ergab, dass wahrscheinlich beträchtliche Mengen chinesischer Exporte angesichts der Attraktivität des Unionsmarktes umgeleitet würden, sollten die Maßnahmen auslaufen. Darüber hinaus bestehe ein hohes Risiko für Überkapazitäten, die wiederholten Dumpingpraktiken seitens chinesischer ausführender Hersteller hätten einen negativen Effekt auf den Wirtschaftszweig der Union. Eine Aufhebung der Maßnahmen würde wiederum die Produktion und Beschäftigung in der vorgelagerten Aluminiumwertschöpfungskette negativ beeinflussen.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2017/109, Amtsblatt L 18 vom 24.1.2017 die Beibehaltung der Antidumpingmaßnahmen für Räder aus Aluminium für Kraftfahrzeuge der Tarifnummer 8701 bis 8705 (auch mit Zubehör, auch mit Reifen) in unveränderter Höhe von 22,3% für weitere fünf Jahre bekannt. 

Für Alu-Räder für Anhänger der Tarifnummer 8716 wird die aus Umgehungsgründen angeordnete besondere statistische Erfassung fortgesetzt.