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Ferrosilicium aus Ägypten und der Ukraine

EU leitet Antidumpingverfahren ein

Für Einfuhren von Ferrosilicium (einer Ferrolegierung mit einem Siliciumgehalt von 20% oder mehr aber nicht mehr als 96% und 4% oder mehr Eisen) der Tarifnummern 7202 21 00, 7202 29 10 und 7202 29 90 mit Ursprung in China und Russland bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen, zuletzt im April 2014 nach einer Auslaufüberprüfung verlängert. Das Produkt wird in der Stahlindustrie zur Desoxidation, als Legierung und in der Gießereiproduktion verwendet.

 

Nun liegt der Europäischen Kommission ein Antrag von Euroalliages im Namen von EU-Herstellern aus Frankreich, Spanien, der Slowakei und Polen, die gemeinsam 80% der Unionsproduktion repräsentieren, auf Einleitung eines Antidumpingverfahrens für Einfuhren aus Ägypten und der Ukraine vor.

 

Aus den vom Antragsteller vorgelegten Informationen geht hervor, dass die Menge und die Preise der eingeführten zu untersuchenden Ware sich unter anderem auf die vom Wirtschaftszweig der Union in Rechnung gestellten Preise sowie auf dessen Rentabilität negativ ausgewirkt und dadurch die Gesamtergebnisse des Wirtschaftszweigs der Union sehr nachteilig beeinflusst haben.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2017/C 251/04 vom 2.8.2017 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens für Einfuhren von Ferrosilicium aus Ägypten und der Ukraine bekannt.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel, E-Mail:

 
Für Dumpingaspekte:

TRADE-AD642-DUMPING-EGYPT@ec.europa.eu;

TRADE-AD642-DUMPING-UKRAINE@ec.europa.eu

Für Schädigungsaspekte: TRADE-AD642-INJURY@ec.europa.eu
  

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten (November 2018) abzuschließen.