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Folien  und dünne Bänder aus Aluminium

Antidumpingverfahren

Produkt

zur Weiterverarbeitung bestimmte Folien und dünne Bänder aus Aluminium mit einer Dicke von weniger als 0,021 mm, ohne Unterlage, nur gewalzt, in Rollen mit einem Stückgewicht von mehr als 10 kg

Folgenden Waren sind ausgenommen:

  • Aluminium-Haushaltsfolien mit einer Dicke von 0,008 mm bis 0,018 mm, ohne Unterlage, nur gewalzt, in Rollen mit einer Breite von 650 mm oder weniger und einem Stückgewicht von mehr als 10 kg
  • Aluminium-Haushaltsfolien mit einer Dicke von wenigstens 0,007 mm und weniger als 0,008 mm, unabhängig von der Breite der Rollen, auch weichgeglüht
  • Aluminium-Haushaltsfolien mit einer Dicke von 0,008 mm bis 0,018 mm, in Rollen mit einer Breite von mehr als 650 mm, auch weichgeglüht
  • Aluminium-Haushaltsfolien mit einer Dicke von mehr als 0,018 mm und weniger als 0,021 mm, unabhängig von der Breite der Rollen, auch weichgeglüht

Land

China

KN-code

ex 7607 11 19

Verwendung

  • Lebensmittel: Bäckerei; Kaffee/Tee; Süsswaren, Behälter, Milchprodukte, Getränke, Trockennahrung, Konserven, Fleisch- und Fischverpackungen, Fertiggerichte
  • Pharma und Gesundheitsfürsorge: Blisterpackungen, Streifenpackungen, Beutel und Tüten, heißversiegelte Membranen und Verschlüsse, klappbare Tuben
  • Kosmetik und Körperpflege: Probennehmer und Einzeldosisbeutel, Diaphragmen, flexible Beutel, Blisterpackungen, Tuben, Wraps
  • Tabak: Zigaretteninnenhüllen, Kartonlaminate für Zigarettenpackungen, weiche Zigarettenpackungen, loser Tabak, Umwicklungen für Mehrschachtelpackungen, Zigarrenhülsen
  • Heimtierfutter: sterilisierbare Alu-Behälter und -Deckel, flexible Beutel, Kartons
  • Technische Produkte: Isolierung, Kabel, Batterien und andere

Kläger

Carano Antonio S.p.A., Eurofoil Luxembourg S.A., Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, Imopol d.o.o., Slim Aluminium S.p.A.

Chronologie Antidumpingverfahren

Einleitung:

Bekanntmachung 2020/C 352/01 vom 22. Oktober 2020

Europäische Kommission leitet Antidumpingverfahren ein

Der Europäischen Kommission liegt eine Klage von sechs Unionsherstellern auf Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von zur Weiterverarbeitung bestimmte Folien und dünne Bänder aus Aluminium mit einer Dicke von weniger als 0,021 mm, ohne Unterlage, nur gewalzt, in Rollen mit einem Stückgewicht von mehr als 10 kg (KN-Code ex 7607 11 19) mit Ursprung in China vor.

Folgenden Waren sind ausgenommen:

  • Aluminium-Haushaltsfolien mit einer Dicke von 0,008 mm bis 0,018 mm, ohne Unterlage, nur gewalzt, in Rollen mit einer Breite von 650 mm oder weniger und einem Stückgewicht von mehr als 10 kg.
  • Aluminium-Haushaltsfolien mit einer Dicke von wenigstens 0,007 mm und weniger als 0,008 mm, unabhängig von der Breite der Rollen, auch weichgeglüht.
  • Aluminium-Haushaltsfolien mit einer Dicke von 0,008 mm bis 0,018 mm, in Rollen mit einer Breite von mehr als 650 mm, auch weichgeglüht.
  • Aluminium-Haushaltsfolien mit einer Dicke von mehr als 0,018 mm und weniger als 0,021 mm, unabhängig von der Breite der Rollen, auch weichgeglüht.

Das Produkt findet in folgenden Bereichen Verwendung:

  • Lebensmittel: Bäckerei; Kaffee/Tee; Süsswaren, Behälter, Milchprodukte, Getränke, Trockennahrung, Konserven, Fleisch- und Fischverpackungen, Fertiggerichte
  • Pharma und Gesundheitsfürsorge: Blisterpackungen, Streifenpackungen, Beutel und Tüten, heißversiegelte Membranen und Verschlüsse, klappbare Tuben
  • Kosmetik und Körperpflege: Probennehmer und Einzeldosisbeutel, Diaphragmen, flexible Beutel, Blisterpackungen, Tuben, Wraps
  • Tabak: Zigaretteninnenhüllen, Kartonlaminate für Zigarettenpackungen, weiche Zigarettenpackungen, loser Tabak, Umwicklungen für Mehrschachtelpackungen, Zigarrenhülsen
  • Heimtierfutter: sterilisierbare Alu-Behälter und -Deckel, flexible Beutel, Kartons
  • Technische Produkte: Isolierung, Kabel, Batterien und andere

Die Antragsteller legten Informationen vor, wonach die Einfuhren der betreffenden Ware aus China in stark gestiegen sind. Dies würde sich aufgrund der Mengen und der gedumpten Preise negativ auf die Unionsindustrie auswirken und dadurch ihre Gesamtleistung, die finanzielle Lage und Beschäftigungssituation sehr nachteilig beeinflussen. Außerdem würde China über genügend freie Kapazitäten verfügen, sodass mit einem erheblichen Anstieg zu rechnen sei.

Darüber hinaus hätten vor Kurzem die Vereinigten Staaten, die Türkei, Indien, Mexiko und Indonesien Maßnahmen eingeführt. Dies dürfte zu einer Umlenkung der Ausfuhren in die Union mit einem erheblichen Anstieg der gedumpten Einfuhren führen. 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2020/C 352/01 vom 22. Oktober 2020 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens für Einfuhren der beschriebenen Ware bekannt.

Interessierte Unternehmen, die zum Antrag (zum Beispiel zu Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Schädigung oder der Schadensursache) oder zu Aspekten im Zusammenhang mit der Einleitung der Untersuchung (zum Beispiel zu der Frage, inwieweit der Antrag unterstützt wird) Stellung nehmen möchten, müssen dies binnen 37 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung tun. Anträge auf Anhörung, die die Einleitung der Untersuchung betreffen, müssen binnen 15 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung gestellt werden.

Kontaktdaten der Europäischen Kommission:

Europäische Kommission

Generaldirektion Handel

Direktion H

Büro: CHAR 04/039

1049 Bruxelles/Brussel

BELGIQUE/BELGIË

E-Mail:

Zum Dumping:

TRADE-AD673-ACF-DUMPING@ec.europa.eu

Zur Schädigung und zum Unionsinteresse:

mailto:TRADE-AD673-ACF-INJURY@ec.europa.eu

Die Untersuchung  ist seitens der Kommission in der Regel binnen 13 Monaten, spätestens jedoch binnen 14 Monaten nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung abzuschließen. Allfällige vorläufige Maßnahmen können spätestens 7 Monate, allerspätestens jedoch 8 Monate nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung eingeführt werden.


Chronologie Antisubventionsverfahen

Einleitung:

Bekanntmachung 2020/C 419/11 vom 4. Dezember 2020

Europäische Kommission leitet Antisubventionsverfahren ein

Ende Oktober 2020 wurde ein Antidumpingverfahren für Einfuhren von zur Weiterverarbeitung bestimmte Folien und dünne Bänder aus Aluminium mit einer Dicke von weniger als 0,021 mm, ohne Unterlage, nur gewalzt, in Rollen mit einem Stückgewicht von mehr als 10 kg (KN-Code ex 7607 11 19) mit Ursprung in China eingeleitet.

Folgenden Waren wurden ausgenommen:

  • Aluminium-Haushaltsfolien mit einer Dicke von 0,008 mm bis 0,018 mm, ohne Unterlage, nur gewalzt, in Rollen mit einer Breite von 650 mm oder weniger und einem Stückgewicht von mehr als 10 kg.
  • Aluminium-Haushaltsfolien mit einer Dicke von wenigstens 0,007 mm und weniger als 0,008 mm, unabhängig von der Breite der Rollen, auch weichgeglüht.
  • Aluminium-Haushaltsfolien mit einer Dicke von 0,008 mm bis 0,018 mm, in Rollen mit einer Breite von mehr als 650 mm, auch weichgeglüht.
  • Aluminium-Haushaltsfolien mit einer Dicke von mehr als 0,018 mm und weniger als 0,021 mm, unabhängig von der Breite der Rollen, auch weichgeglüht.

Nun haben die Antragsteller des Antidumpingverfahrens auch eine Klage auf Einleitung eines Antisubventionsverfahrens gegen Einfuhren derselben Ware bei der Europäischen Kommission eingebracht.

Den Angaben der Antragsteller zufolge würden chinesische Hersteller von diversen Subventionen profitieren, die es ihnen erlauben würden, das betreffende Produkt besonders günstig in die EU zu exportieren. Dadurch würden der Unionsindustrie großer Schaden entstehen auch weil vor Kurzem auf Drittmärkten wie den Vereinigten Staaten, der Türkei, Indien, Mexiko und Indonesien Zölle und Maßnahmen eingeführt wurden und dies zu einer Umlenkung der Ausfuhren in die Union mit einem erheblichen Anstieg der subventionierten Einfuhren führen könnte. Darüber hinaus würde China über genügend freie Kapazitäten verfügen.

Die Kommission leitet daher mit Bekanntmachung 2020/C 419/11 vom 4. Dezember 2020 ein Antisubventionsverfahren gegen Einfuhren der betreffenden Ware ein.

Interessierte Unternehmen, die zum Antrag (zum Beispiel zu Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Schädigung oder der Schadensursache) oder zu Aspekten im Zusammenhang mit der Einleitung der Untersuchung (zum Beispiel zu der Frage, inwieweit der Antrag unterstützt wird) Stellung nehmen möchten, müssen dies binnen 37 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung tun. Anträge auf Anhörung, die die Einleitung der Untersuchung betreffen, müssen binnen 15 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung gestellt werden.

Kontaktdaten der Europäischen Kommission:

Europäische Kommission

Generaldirektion Handel

Direktion H

Büro: CHAR 04/039

1049 Bruxelles/Brussel

BELGIQUE/BELGIË

E-Mail:

Zur Subventionierung: TRADE-AS675-ACF-SUBSIDY@ec.europa.eu

Zur Schädigung und zum Unionsinteresse:

TRADE-AS675-ACF-INJURY@ec.europa.eu

Die Untersuchung ist seitens der Kommission, wenn möglich, innerhalb von 12 Monaten abzuschließen, spätestens jedoch 13 Monate nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung. Nach spätestens 9 Monate nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung können vorläufige Maßnahmen eingeführt werden.

Stand: