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Folien aus Aluminium mit Ursprung in China, Brasilien und Russland

Stand:
  • Im Juli 2015 wurden vorläufige Antidumpingmaßnahmen gegen Einfuhren von bestimmten Aluminiumfolien mit einer Dicke von 0,008 bis 0,018mm, ohne Unterlage, nur gewalzt, in Rollen mit einer Breite von 650mm oder weniger und einem Stückgewicht von mehr als 10kg (Jumborollen) der Tarifnummer ex 7607 11 19 mit Ursprung in Russland verhängt. 

    Die EK hat in ihrer in der Zwischenzeit fortgesetzten Untersuchung die Erkenntnisse aus der Ausgangsuntersuchung bestätigt. 
    Da keine anderen Faktoren als die gedumpten Einfuhren aus Russland den ursächlichen Zusammenhang zwischen den gedumpten Einfuhren und der festgestellten bedeutenden Schädigung der Unionsindustrie erklären, gibt die Kommission mit Durchführungsverordnung (EU) 2015/2385, Amtsblatt,  L 332 v. 18.12.2015 die Einführung endgültiger Antidumpingzölle gegen Einfuhren aus Russland bekannt. Der Antidumpingzollsatz beträgt unverändert 12,2% und gilt für die Dauer von fünf Jahren. Die Sicherheitsleistungen in Höhe der vorläufigen Antidumpingzölle werden endgültig vereinnahmt.
 
  • Für Einfuhren des gleichen Produktes mit Ursprung in China und Brasilien wurde im Oktober 2014 eine Auslaufüberprüfung der Maßnahmen mit dem Ziel der Weitergeltung dieser eingeleitet. 

    Die Untersuchung in Bezug auf Brasilien hat gezeigt, dass hier kaum Kapazitätsreserven bestehen, die bei einem etwaigen Außerkrafttreten der Maßnahmen gegenüber Brasilien auf den Unionsmarkt umgeleitet werden könnten. In Bezug auf andere Märkte wurden keine Dumpingpraktiken festgestellt. Die Attraktivität des Unionsmarkts für brasilianische Hersteller gilt angesichts der hohen Attraktivität des eigenen Inlandsmarkts und eines ähnlichen Preisniveaus als eher gering. Es ist daher unwahrscheinlich, dass bei einem Außerkrafttreten der Maßnahmen erneut Dumping aus Brasilien auftreten würde. 

    In Bezug auf Einfuhren aus China kommt die Kommission zu dem Schluss, dass eine Aufrechterhaltung der Maßnahmen notwendig sei, um eine weitere Schädigung der  Unionsindustrie zu verhindern. Chinesische Importe tragen zwar nur zum Teil zur Schädigung der Unionsindustrie bei, die Schädigung durch russische Importe sei weitaus größer, China verfüge jedoch über signifikante Kapazitätsreserven, die nicht  vom heimischen Markt aufgenommen werden können. Diese Importe würden bei Auslaufen der Maßnahmen auf den Unionsmarkt umgelenkt.


    Die Europäische Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2015/2384, Amtsblatt L 332 v. 18.12.2015 die Beibehaltung der Antidumpingmaßnahmen gegen Einfuhren aus China in unveränderter Höhe (30%, einige Firmen bei Vorlage einer gültigen Handelsrechnung unternehmensspezifisch niedrigeren Zöllen) für weitere fünf Jahre bekannt.

     Das Antidumpingverfahren gegen Einfuhren aus Brasilien wird eingestellt
  
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