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Gestrichenes Feinpapier aus China

EU leitet Auslaufüberprüfung der Antidumping- und Antisubventionsmaßnahmen ein

Gegen Einfuhren von gestrichenem Feinpapier der Tarifnummer ex 4810 mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumping- bzw. Antisubventionsmaßnahmen. Nach Bekanntmachung des bevorstehenden Außerkrafttretens der Maßnahmen ging von einer Gruppe von EU-Herstellern Mitte Februar 2016 ein Antrag auf Einleitung von Auslaufüberprüfungen der bestehenden Maßnahmen bei der Europäischen Kommission ein.

 

Den Antragstellern zufolge ist ein erneutes Auftreten der Schädigung wahrscheinlich. Die vorgelegten Informationen lassen vermuten, dass die Einfuhren der zu überprüfenden Ware aus dem betroffenen Land in die Union im Falle eines Außerkrafttretens der Maßnahmen zunehmen dürften, weil China noch über ungenutzte Produktionskapazitäten verfügt, der Unionsmarkt in Bezug auf die Mengen immer noch attraktiv ist und andere Drittländer gegen die zu überprüfende Ware Handelsschutzmaßnahmen ergriffen haben.

 

Die Antragsteller führten ferner an, dass die Beseitigung der Schädigung in erster Linie auf die Maßnahmen zurückzuführen sei; sollten, bei einem Außerkrafttreten der Maßnahmen,  erneut umfangreiche Mengen zu gedumpten Preisen aus China eingeführt werden, würde der Wirtschaftszweig der Union wahrscheinlich erneut geschädigt.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2016/C 172/06 die Einleitung der Auslaufüberprüfung der Antidumpingmaßnahmen und mit Bekanntmachung 2016/C 172/07 die Einleitung der Auslaufüberprüfung der Antisubventionsmaßnahmen, beide vom 13.5.2016 bekannt.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel, E-Mail: trade-cfp-dumping-china@ec.europa.eu, trade-cfp-subsidy-china@ec.europa.eu, trade-cfp-injury-china@ec-europa.eu).

 

Beide Untersuchungen sind seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten (August 2017) abzuschließen. Während der Dauer der Untersuchung bleiben die bestehenden Maßnahmen in Kraft.

 
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