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Grafitelektrodensysteme aus Indien

EU verlängert Antidumping- und Antisubventionszölle um weitere fünf Jahre

Gegen Einfuhren von Grafitelektrodensystemen der Tarifnummer ex 8545 mit Ursprung in Indien bestehen endgültige Antidumping- bzw. Antisubventionsmaßnahmen. Mitte Dezember 2015 wurde auf Antrag dreier Unionshersteller (SGL Carbon GmbH, Tokai Erftcarbon GmbH und GrafTech Switzerland SA) eine Auslaufüberprüfung der bestehenden Maßnahmen – mit dem Ziel der Weitergeltung dieser – eingeleitet.

 

Die Untersuchung der Europäischen Kommission hat ergeben, dass Grafitelektrodensysteme weiterhin zu erheblich gedumpten Preisen und in beträchtlichen Mengen auf den Unionsmarkt gelangen. Darüber hinaus verfügen beide indischen Hersteller über Kapazitätsreserven, die dazu genutzt werden können, die Ausfuhren in die Union zu erhöhen. Außerdem ist der weltweite Verbrauch rückläufig, wodurch die Ausfuhrmöglichkeiten auf andere Drittlandsmärkte (Russland hat ebenfalls Antidumpingmaßnahmen eingeführt) sinken, was die Attraktivität des Unionsmarktes weiter erhöht. Auch gibt es nach wie vor beträchtliche Subventionen für indische Hersteller.

 

Aus den genannten Gründen kommt die Kommission zu dem Schluss, die Antidumping-(Durchführungsverordnung (EU) 2017/422) und Antisubventionsmaßnahmen (Durchführungsverordnung (EU) 2017/421) um weitere fünf Jahre in unveränderter Höhe zu verlängern. Der Antidumpingzoll beträgt 8,5%, der Antisubventionszoll 7,2%.