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Grobbleche aus nicht legiertem oder anderem legierten Stahl mit Ursprung in China

EU führt vorläufige Antidumpingmaßnahmen ein

Im Februar 2016 wurde auf Antrag von EUROFER ein Antidumpingverfahren gegen Einfuhren von Grobblechen (Flacherzeugnisse aus nicht legiertem oder anderem legierten Stahl (ausgenommen rostfreier Stahl, Silicium-Elektrostahl, Werkzeugstahl und Schnellarbeitsstahl), warmgewalzt, nicht plattiert oder überzogen, nicht in Rollen, entweder mehr als 10 mm dick und mindestens 600 mm breit oder mindestens 4,75 mm, aber höchstens 10 mm dick und mindestens 2 050 mm breit)  der Tarifnummern 7208 51 20, 7208 51 91, 7208 51 98, 7208 52 91, ex 7208 90 20, ex 7208 90 80, 7225 40 40, ex 7225 40 60, ex 7225 99 00 mit Ursprung in China eingeleitet. Mit Wirkung vom 11.8.2016 ordnete die EK die zollamtliche Erfassung aller Einfuhren an.

 

Die Europäische Kommission kam in ihrer Untersuchung vorerst zu dem Schluss, dass die bedeutende Schädigung der Unionsindustrie durch die gedumpten Einfuhren aus China verursacht wurde.

 

Angesichts der Sachlage ist die Kommission der Ansicht, dass die Einführung von vorläufigen Antidumpingmaßnahmen zur Erholung der Unionsindustrie beitragen und höhere Investitionen ermöglichen würde, um die Unionshersteller besser für die Zukunft zu rüsten und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Die Unionsindustrie hat in jüngster Vergangenheit bereits eine tiefgreifende Umstrukturierung erfahren. Ohne Antidumpingmaßnahmen müssten möglicherweise weitere Unionshersteller von Grobblechen ihre Tätigkeit einstellen oder einschränken und Hunderte von Beschäftigten entlassen.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2016/1777, Amtsblatt L 272 vom 7.10.2016 die Einführung vorläufiger Antidumpingmaßnahmen bekannt. Der Antidumpingzoll beträgt 73,7%, für kooperierende Hersteller (siehe Anhang der erwähnten Verordnung) 70,6% und für zwei Unternehmen unternehmensspezifisch niedrigere Zölle.

  

Über eine allfällig rückwirkende Einhebung von Antidumpingzöllen auf alle Importe, die ab 11.8.2016 getätigt wurden (angeordnete zollamtliche Erfassung), wird erst im zeitlichen Zusammenhang der Verhängung von endgültigen Antidumpingzöllen entschieden.

 

Die vorläufigen Antidumpingmaßnahmen gelten ab dem 8.10.2016 für die Dauer von sechs Monaten (April 2017). Die Kommission wird ihre Untersuchung in der Zwischenzeit fortsetzen und entweder endgültige Maßnahmen verhängen oder aber das Verfahren einstellen.

 
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