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Grobbleche aus nicht legiertem oder anderem legierten Stahl mit Ursprung in China

EU gibt Einleitung eines Antidumpingverfahrens bekannt

Anfang Jänner 2016 ging ein Antrag von EUROFER im Namen von EU-Herstellern (darunter auch Österreich) auf Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von Grobblechen mit Ursprung in China bei der Europäischen Kommission ein.

Bei der zu untersuchenden Ware handelt es sich um Flacherzeugnisse aus nicht legiertem oder anderem legierten Stahl (ausgenommen rostfreier Stahl, Silicium-Elektrostahl, Werkzeugstahl und Schnellarbeitsstahl), warmgewalzt, nicht plattiert oder überzogen, nicht in Rollen, entweder mehr als 10 mm dick und mindestens 600 mm breit oder mindestens 4,75 mm, aber höchstens 10 mm dick und mindestens 2 050 mm breit,

eingereiht unter den Tarifnummern 7208 51 20, 7208 51 91, 7208 51 98, 7208 52 91, ex 7208 90 20, ex 7208 90 80, 7225 40 40, ex 7225 40 60, ex 7225 99 00.

Verwendet werden Grobbleche für bestimmte Anwendungen wie zB Herstellung von Baustahl, für Bergbau- und Forstausrüstung, Druckbehälter und Öl- und Gasleitungen, bei der Fertigung von Brücken und Gebäuden.

Der Antragsteller legte Informationen vor, wonach der Marktanteil der gedumpten chinesischen Importe beträchtlich gestiegen sein soll, was sich negativ auf die Unionsindustrie ausgewirkt hat. Dadurch wurden die Gesamtergebnisse sowie die Finanz- und Beschäftigungssituation im Wirtschaftszweig der Union sehr nachteilig beeinflusst. Da China keinen Marktwirtschaftsstatus besitzt, sollen die USA als Analogland für die Berechnung der Dumpingspanne herangezogen werden. 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2016/C 58/09 vom 13.2.2016 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens bekannt.

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel, E-Mail: trade-ad-heavyplate-dumping@ec.eurpa.eu, trade-ad-heavyplate-injury@ec.europa.eu).

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von15 Monaten (Mai 2017) abzuschließen.

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