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Handelsabkommen EU-Afrika-Karibik-Pazifik (AKP)

Contonou-Abkommen und Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit den AKP-Ländern sowie Abkommen über Handel, Entwicklung und Zusammenarbeit (TDCA) der EU mit Südafrika

Afrika-Karibik-Pazifik (AKP)

  • Partnerschaftsabkommen in Cotonou
    • In Kraft seit 1. April 2003

Südafrika

  • Abkommen über Handel, Entwicklung und Zusammenarbeit (TDCA)
    • Vorläufig angewendet seit 1. Jänner 2000
    • In Kraft seit 1. Mai 2004
  • SADC-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreement, EPA)
    • Seit 10. Oktober 2016 gegenüber SACU ((Botswana, Lesotho, Namibia, Swaziland und Südafrika) vorläufig angewendet

Karibik (Cariforum)

(Antigua und Barbuda, den Bahamas, Barbados, Belize, Dominica, der Dominikanischen Republik, Grenada, Guyana,  Haiti, Jamaika, St. Lucia, St. Vincent und den Grenadinen, St. Kitts und Nevis, Suriname sowie Trinidad und Tobago)

  • Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreement, EPA)
    • Bis auf Haiti seit Dezember 2008 vorläufig angewendet. 

Ostafrika (EAC)

(Burundi, Kenia, Ruanda, Tansania und Uganda)

  • Wirtschaftspartnerschaftsabkommen
    • Paraphierung 16. Oktober 2014

Pazifik

(Cook-Inseln, Fidschi, Kiribati, Osttimor, Marshall Inseln, Mikronesien, Nauru, Niue, Palau, Papua-Neuguinea, Amerikanisch Samoa, Samoa, Salomon Inseln, Tonga, Tuvalu und Vanuatu)

  • Interim-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Fidschi und Papua-Neuguinea
    • Abkommen mit Papua-Neuguinea seit 20. Dezember 2009 vorläufig angewendet.
    • Abkommen mit Fidschi seit 28. Juli 2014 vorläufig angewendet.

Südliches Afrika (SADC)

(Angola, Botswana, Lesotho, Masambik, Namibia, Südafrika und Swaziland)

  • Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreement, EPA)
    • Seit 10. Oktober 2016 gegenüber SACU ((Botswana, Lesotho, Namibia, Swaziland und Südafrika) vorläufig angewendet
    • Seit 4. Februar 2018 gegenüber Mosambik angewendet

Südost-Afrika (ESA)

(Äthopien, Dschibuti, Eritrea, Komoren, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Sambia, Simbabwe, die Seychellen und den Sudan)

  • Interim-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit den Komoren, Madagaskar, Mauritius, Sambia, Seychellen und Simbabwe
    • Unterzeichnung durch die Komoren und Sambia noch ausständig.
    • Abkommen mit Madagaskar, Mauritius, Seychellen und Simbabwe seit 14. Mai 2012 vorläufig angewendet 

West-Afrika

(Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kap Verde, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone und Togo)

  • Interim-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der Elfenbeinküste
    • Vorläufige Anwendung seit 3. September 2016
  • Interim-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Ghana
    • Vorläufige Anwendung seit 15. Dezember 2016
  • Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreement, EPA)
    • Paraphierung Juli 2014

Zentral-Afrika

( Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun, Kongo, Dem. Rep. Kongo, São Tomé und Principe, Tschad und Zentralafrikanische Republik),

  • Interim-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Kamerun
    • Vorläufige Anwendung seit 4. August 2014

Hintergrundinformation

Das im Jahr 2000 unterzeichnete Abkommen von Cotonou setzt die auf der Grundlage des Lomé-Abkommens von 1989 bestehende Zusammenarbeit der EU mit den Länder Afrikas, der Karibik und des Pazifik (AKP) fort und stellt derzeit den allgemeinen Rahmen für die Beziehungen zwischen der Union und den AKP-Staaten dar.

Das Cotonou-Abkommen sieht die Aushandlung einer neuen Handelsregelung mit dem Ziel der Liberalisierung des Handels vor, womit den einseitigen Handelspräferenzen (APS), die gegenwärtig den AKP-Staaten eingeräumt werden, ein Ende gesetzt wird. Das gegenwärtige System bleibt jedoch noch solange bestehen, bis die Handelsregelung in Kraft tritt und es gilt eine Übergangszeit von mindestens 12 Jahren.

Die EU verhandelte deshalb seit 2003 parallel mit sieben Regionen Afrikas, der Karibik und des pazifischen Raums über Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreeements EPAs): Ostafrika (EAC), Südost-Afrika (ESA), Südliches Afrika (SADC), West-Afrika, Zentral-Afrika, Karibik und Pazifik. 

Obwohl seit 2004 das Abkommen über Handel, Entwicklung und Zusammenarbeit (TDCA) zwischen der EU und Südafrika vollständig in Kraft ist, beteiligt sich Südafrika seit 2007 an den Verhandlungen der EU mit SADC über ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen.

Bis Ende 2007 konnte mit der Karibik ein umfassendes Economic Partnership Agreement abgeschlossen werden.

Mit einer Reihe anderer Länder wurden Marktzugangsabkommen unterzeichnet. Die Marktzugangsabkommen (sog. Interim-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen) decken zumindest den Warenverkehr ab und gewähren den AKP-Ländern einen 100%igen Marktzugang in die EU. Die ausständigen Verhandlungskapitel (Dienstleistungen, Investitionen, etc.) werden zügig weiter verhandelt und nach Möglichkeit finalisiert.

Marktzugangsverordnung

Jene Länder bzw. Ländergruppen, mit welchen ein Marktzugangsabkommen oder ein umfassendes EPA abgeschlossen werden konnte, wurden in Anhang I der Verordnung (EU) 2016/10761 mit Durchführungsbestimmungen zu den Regelungen der Wirtschaftspartnerschaftsabkommen oder der zu Wirtschaftspartnerschaftsabkommen führenden Abkommen für Waren mit Ursprung in bestimmten Staaten, die zur Gruppe der Staaten Afrikas, des karibischen Raums und des Pazifischen Ozeans (AKP) gehören, aufgenommen.

Mit Delegierte Verordung (EU) 2017/1550 wurde ein Anhang mit Durchführungsbestimmungen für Waren mit Ursprung in Südafrika der Verordnung angefügt.

Mit Delegierte Verordnung (EU) 2017/1551 wurden das Königreich Lesotho und die Republik Mosambik in den Anhang I der Verordnung (EU) 2016/1076 aufgenommen.

Die Bestimmungen gelten für Waren mit Ursprung in den Regionen und Staaten:

  • Antigua und Barbuda
  • Commonwealth der Bahamas
  • Barbados
  • Belize
  • Republik Botsuana
  • Republik Kamerun
  • Republik Côte d'Ivoire
  • Commonwealth Dominica
  • Dominikanische Republik
  • Republik Fidschi
  • Republik Ghana
  • Grenada
  • Kooperative Republik Guyana
  • Jamaika
  • Republik Kenia
  • Königreich Lesotho
  • Republik Madagaskar
  • Republik Mauritius
  • Republik Mosambik
  • Republik Namibia
  • Unabhängiger Staat Papua-Neuguinea
  • Föderation St. Kitts und Nevis
  • St. Lucia
  • St. Vincent und die Grenadinen
  • Republik Seychellen
  • Republik Suriname
  • Königreich Swasiland
  • Republik Trinidad und Tobago
  • Republik Simbabwe

1 Bezugnahmen auf Verordnung (EG) Nr. 1528/2007 gelten als Bezugnahmen auf Verordung (EU) 2016/1076 und sind nach Maßgabe der Entsprechungstabelle in Anhang IV der Verordnung (EU) 2016/1076 zu lesen.



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