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Hochdauerfester Betonstabstahl aus Eisen mit Ursprung in China

EU führt endgültige Antidumpingmaßnahmen ein

Im Jänner 2016 wurde vorläufige Antidumpingmaßnahmen gegen Einfuhren von hochdauerfestem Betonstabstahl aus Eisen, nicht legiertem Stahl oder legiertem Stahl (ausgenommen nicht rostendem Stahl, Schnellarbeitsstahl und Mangan-Silicium-Stahl), nur warmgewalzt, auch nach dem Walzen verwunden, mit vom Walzen herrührenden Einschnitten, Rippen (Wülsten), Vertiefungen oder Erhöhungen oder nach dem Walzen verwunden), der Tarifnummern ex 7214 20 00, ex 7228 30 20, ex 7228 30 41, ex 7228 30 49, ex 7228 30 61, ex 7228 30 69, ex 7228 30 70 und ex 7228 30 89 mit Ursprung in China verhängt.

 

Auf Antrag von EUROFER wurden alle Einfuhren aus China vom 19.12.2015 bis 29.1.2016 (Einführung der vorläufigen Antidumpingmaßnahmen) zollamtlich erfasst, damit gegebenenfalls Antidumpingzölle rückwirkend hätten eingehoben werden können.

 

Die Europäische Kommission stellte in ihrer Untersuchung fest, dass der Wirtschaftszweig der Union vor Beginn der gedumpten Einfuhren aus China rentabel war. Obwohl deren Ausfuhrmengen gering waren, machte die Unionsindustrie trotzdem Gewinne. Deshalb ist die Verschlechterung der Lage der Unionsindustrie nicht auf fehlende Ausfuhren in andere Drittländer zurückzuführen, sondern auf die Einfuhren aus China zurückzuführen.

 

Aufgrund der zollamtlichen Erfassung der Einfuhren kamen die Einfuhren aus China praktisch zum Erliegen. Die Kommission stellt daher fest, dass diese zollamtliche Erfassung ausgereicht hat, um weiteren Schaden von der Unionsindustrie abzuwenden und nimmt von einer rückwirkenden Einhebung von Zöllen Abstand.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2016/1246, Amtsblatt L 204 vom 29.7.2016 die Einführung endgültiger Antidumpingmaßnahmen ab dem 30.7.2016 bekannt. Die endgültigen Antidumpingmaßnahmen betragen 22,5% (vorläufige 13%). Für zwei Unternehmen kommen bei Vorlage einer gültigen Handelsrechnung, die den Vorgaben in Artikel 1 Abs 3 der erwähnten Verordnung entsprechen muss, unternehmensspezifisch niedrigere Zölle zur Anwendung.

 

Die Maßnahmen gelten für die Dauer von fünf Jahren.

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