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Hochfeste Polyestergarne mit Ursprung in  China

EU verlängert Antidumpingmaßnahmen nach Auslaufüberprüfung

Für Einfuhren von hochfesten Polyestergarnen der Tarifnummer 5402 20 00 mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen. Im November 2015 wurde auf Antrag des Dachverbandes der europäischen Chemiefaserindustrie eine Auslaufüberprüfung der bestehenden Maßnahmen mit dem Ziel der Weitergeltung dieser eingeleitet.

 

Die Untersuchung der Europäischen Kommission ergab, dass bei den chinesischen Herstellern während des Untersuchungszeitraums der Überprüfung weiterhin Dumping festzustellen war. Es wurde ermittelt, dass China über enorme Kapazitätsreserven verfügt. Angesichts des langsamen Wachstums des chinesischen Inlandsmarktes müssen zudem die ausführenden Hersteller in China kontinuierlich beträchtliche Mengen der betroffenen Ware auf den Unionsmarkt bringen, um vertretbare Absatzmengen zu erzielen.

 

Aus diesem Grund zieht die Kommission den Schluss, dass die Dumpingpraktiken auf dem EU-Markt, die durch die Maßnahmen nicht unterbunden wurden, im Falle eines Auslaufens der Maßnahmen höchstwahrscheinlich anhalten würden. Sie gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2017/325, Amtsblatt L 49 vom 25.2.2017 die Beibehaltung der Antidumpingmaßnahmen in unveränderter Höhe (9,8%) bekannt. Auch die Antidumpingmaßnahmen für kooperierende Hersteller (5,3%) sowie die unternehmensspezifischen Antidumpingzölle gelten (bei Vorlage einer gültigen Handelsrechnung) unverändert weiter.

 

Die Verordnung tritt mit 26.2.2017 in Kraft und gilt für die Dauer von fünf Jahren.