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Hochfeste Polyestergarne aus China

EU leitet Auslaufüberprüfung der Antidumpingmaßnahmen ein

Stand:

Gegen Einfuhren von hochfesten Polyestergarnen der Tarifnummer 5402 20 00  mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen, die fristgemäß zum 2.12.2015 auslaufen würden. Ende August 2015 ging vom Dachverband der europäischen Chemiefaserindustrie (The European Man-made Fibres Association-CIRFS) ein Antrag auf Überprüfung der Antidumpingmaßnahmen bei der Kommission ein.

 

Der Antragsteller befürchtet einen erneuten Anstieg der Einfuhren, sollten die Maßnahmen auslaufen, da China über ungenutzte Produktionskapazitäten verfüge. Darüber hinaus errechnete der Dachverband eine erhebliche Dumpingspanne. Da China keinen Marktwirtschaftsstatus besitzt, wurde Taiwan als Analogland für die Berechnung der Dumpingspanne herangezogen.

 

Die Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2015/C 397/05 vom 28.11.2015 die Einleitung einer Überprüfung wegen des Außerkrafttretens der Antidumpingmaßnahmen bekannt.

  

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail: trade-hty-r627-dumping@ec.europa.eu; trade-hty-r627-injury@ec.europa.eu).

 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten abzuschließen (Februar 2017). Während der Dauer der Untersuchung gelten die in Kraft befindlichen Maßnahmen weiter.

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