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Hochfeste Polyestergarne aus China

EU leitet Interimsüberprüfung betreffend der Klarstellung der Warendefinition ein

 

Gegen Einfuhren von hochfesten Polyestergarnen (nicht in Aufmachungen für den Einzelverkauf, einschließlich synthetische Monofile von weniger als 67 dtex) der Tarifnummer 5402 20 00 mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen. Im Dezember 2015 wurde eine Auslaufüberprüfung eingeleitet, sie ist noch nicht abgeschlossen.

 

A & E Europe, ein slowenischer Hersteller von bestimmten Typen hochfester Garne aus Polyestern stellte nun einen Überprüfungsantrag bei der Europäischen Kommission.

Die Überprüfung soll sich auf die Untersuchung der Warendefinition in Bezug auf die Klarstellung beschränken, ob bestimmte Warentypen, nämlich rohe Garne zum Nähen, unter die Antidumpingmaßnahmen fallen, die für Einfuhren hochfester Garne aus Polyestern mit Ursprung im China gelten.

 

Der Antragsteller fordert den Ausschluss von rohen Garnen zum Nähen aus der Warendefinition der geltenden Antidumpingmaßnahmen und verlangt eine entsprechende Änderung der Ausschlusskriterien: „hochfeste Garne aus Polyestern (ausgenommen Garne mit Z-Drehung, fertig zum Färben und zur Ausrüstung, auf Spulen, mit einem Gewicht (einschließlich Spule) von höchstens 2 000 g), nicht in Aufmachungen für den Einzelverkauf, einschließlich synthetischer Monofile von weniger als 67 dtex, die derzeit unter dem KN-Code ex 5402 20 00 eingereiht werden und ihren Ursprung in der Volksrepublik China haben“.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2016/C 384/07 vom 18.10.2016 die Einleitung einer teilweisen Interimsüberprüfung betreffend der Klarstellung der Warendefinition ein.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail: trade-r653-hty-product-scope@ec.europa.eu).

 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten (Jänner 2018) abzuschließen.

 
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