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Internationale Einzelhandelsketten entdecken Australien

Bedarf an 1,6 Mio. m2 Verkaufsfläche

Rund 1,6 Millionen Quadratmeter Verkaufsfläche – das wären ungefähr 1800 Geschäfte –  sollen in Australien in den nächsten 5 Jahren von internationalen Einzelhändlern errichtet werden. Laut des Pacific Retail Reports der CBRE wollen 90 der insgesamt 450 beobachteten global aktiven Retailer vor allem in den Städtezentren und den regionalen Einkaufszentren von Sydney und Melbourne Filialen eröffnen.

Die stark wachsende Bevölkerung, die sehr hohe Kaufkraft und die vermehrte Shoppinglust von Einheimischen und Touristen machen Australien attraktiv für den internationalen Handel. Besonders die Nachfrage nach internationalen Marken wird auch von der stetig steigenden Zahl konsumfreudiger chinesischer Touristen massiv unterstützt.

Auffällig ist in Australien dabei auch die geringe internationale Markenpenetration von 28 % - im Vergleich zu mehr als 45 % in China, Singapur und Hong Kong. „Eine Marktsättigung ist noch lange nicht in Sicht“, sagt Bryan Hynes, Managing Director der AMP Capital Shopping Center.

Große Ketten wie Zara, H&M, Uniqlo, Sephora und Topshop haben die Mietpreise in den erstklassigen Locations in die Höhe getrieben, jedoch führte deren Expansion auch zur Stimulation von großen Investitionen in Shopping Center, wie z. B. der Ausbau des Vicinity Centers (AUD 660 Millionen) und der größten Mall der südlichen Hemisphäre, der Chadstone Mall in Melbourne. Letzteres übrigens mit technischer Hilfe aus Österreich.

CBRE erwartet für die nächsten 2-3 Jahre, dass besonders bereits etablierte Luxusmarken wie LVMH, Kering, Porsche und Mercedes die Marktpräsenz in Australien und Neuseeland weiter ausbauen werden; Retailer im Mittelpreissegment werden in dem Sog verstärkt folgen. Letztere haben eine flächenmäßig noch größere Auswirkung als Luxusmarken, die primär den Fokus auf erstklassige Topadressen legen.

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