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Iranische Erdölindustrie nach dem Fall der Sanktionen

Modernisierung durch österreichische Technologie

Die Öl-, Gas- und Petrochemie-Industrie ist Irans wichtigster Industriezweig. Mit etwa 18 % der weltweiten Gasvorkommen und 10 % der weltweiten Ölvorkommen bietet der Iran eine Vielzahl von Investitionsmöglichkeiten. Um die aufgrund der Sanktionen stark veraltete Petrochemie-Industrie zu modernisieren sind iranische Unternehmen auf ausländische Partner angewiesen.  Anlässlich der Iran Oil Show fand ein großes internationales „Matchmaking“ auf der Messe statt (5. bis 8. Mai 2016) – die größte und einer der wichtigsten internationalen Messen überhaupt im Iran.

17 österreichische Firmen stellten erstmals seit Ende der Sanktionen  in Teheran aus

Erstmals seit Ende der Sanktionen haben in Teheran 17 österreichische Firmen auf zwei Ständen mit über 200 m² Messefläche ausgestellt. Organisiert wurde der Österreich-Pavillon durch das Team des AußenwirtschaftsCenter Teheran und durch Messereferentin Irene Braunsteiner (WKÖ AUSSENWIRTSCHAFT Messen). Die Aussteller spezialisierten sich vorwiegend auf Hightech-Zubehör für die Erdölindustrie. Die große Mehrzahl der Unternehmen (15) stellte zum ersten Mal auf der Messe im Iran aus. Ein Zeichen dafür, dass österreichische Betriebe gute Chancen am Markt sehen.

Öl und Gas – Außenhandel

Bis 2012 wurden jährlich minerale Rohstoffe im Wert von etwa  EUR 100 Mio. vom Iran nach Österreich importiert. Aufgrund der verschärften Sanktionen brachen die Importe aber von einem auf das andere Jahr komplett ein. Es wird erwartet, dass nach Lockerung der Sanktionen mit Anfang dieses Jahres eine erneute Steigerung der Importe von Mineralöl- und Erdgasprodukten erfolgen wird. Maschinenbauerzeugnisse (auch im Bereich Öl und Gas) machten 2015 knapp EUR 100 Mio. der Ausfuhren in den Iran aus. Das entspricht einem Wachstum vom etwa 35 % gegenüber dem Vorjahr. Weitere starke Anstiege sind hier in den kommenden Jahren zu erwarten.

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