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KMU-Markterschließungsfinanzierung für EU-Länder

Exportfonds-Kredite sollen erste Export-Schritte erleichtern

Ab 1. Juli 2014 finanziert die „Österreichischer Exportfonds“ GmbH auch die Erschließung neuer Märkte innerhalb der Europäischen Union. Der Grund: Die ersten Exporte heimischer KMU gehen traditionellerweise in die Nachbarländer. Bisher gab es Exportfonds-Markterschließungskredite nur für die Märkte außerhalb der Staatengemeinschaft.

Das günstige Exportfonds-Geld erhalten Unternehmen wie alle Exportfonds-Kredite über ihre Hausbank. Finanziert werden Aufwendungen, die es ermöglichen, Produkte oder Dienstleistungen eines KMU in einem neuen Markt einzuführen oder den laufenden Umsatz erheblich und nachhaltig auszuweiten. Dazu zählen Aufwendungen für Marktstudien, Exportberatung, Reisen in die Zielländer oder Ausbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter, für Messebeteiligungen, Übersetzungen, Publikationen, Vertretungs- und Repräsentanzkosten, Werbeaufwendungen und Vertriebsinfrastruktur.

Attraktiv sind diese Finanzierungen nicht nur wegen der Kreditkonditionen: Der Exportfonds kann auch bis zu 50 Prozent des Risikos übernehmen, wodurch KMU zusätzlichen Spielraum bei ihrer Hausbank gewinnen. Die aktuellen Zinssätze für Markterschließungskredite liegen bei 1,35  % p.a. bei Hausbankhaftung und 1,85 % p.a. bei Risikoübernahme.

Ermöglicht werden diese attraktiven Konditionen für die Markterschließungskredite durch das Bundesministerium für Finanzen – konkret durch eine Wechselbürgschaft des Bundes im Rahmen des staatlichen Ausfuhrförderungsverfahrens. Für Finanzminister Vizekanzler Michael Spindelegger stärkt die erweiterte Markterschließungsfinanzierung die von KMU geprägte Wirtschaft des Landes: „Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat der heimischen Wirtschaft. Mit den Exportfonds-Krediten sollen die ersten Export-Schritte dieser Unternehmen erleichtert werden, um das Wirtschaftswachstum weiter anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen.“

Die Kredithöhe richtet sich nach den projektierten Aufwendungen. Maximal sind 50.000 Euro plus zehn Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens (gedeckelt mit 500.000 Euro) mit einer maximalen Laufzeit von fünf Jahren möglich.

Über die „Österreichischer Exportfonds“ GmbH

Die „Österreichischer Exportfonds“ GmbH (Exportfonds) unterstützt seit ihrer Gründung im Jahr 1950 österreichische Unternehmen durch günstige Finanzierungen ihrer Exporte. Finanziert werden weltweite Ausfuhrgeschäfte sowie Markterschließungsvorhaben von aktuell 1.800 inländischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Eigentümer des Exportfonds sind zu 70 % die Oesterreichische Kontrollbank AG und zu 30 % die Wirtschaftskammer Österreich.

Kontakt:

"Österreichischer Exportfonds" GmbH

Dr. Carl de Colle

Tel: +43 1 712 61 51-2926