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Kabel und Seile aus Stahl mit Ursprung in China und der Ukraine

EU leitet Auslaufüberprüfung ein

Gegen Einfuhren von Kabel und Seile aus Stahl der Tarifnummer ex 7312 mit Ursprung in China und der Ukraine (ausgeweitet auf Einfuhren aus Marokko, Moldau und der Republik Korea) bestehen endgültige AD-Maßnahmen. Nach Bekanntmachung des bevorstehenden Außerkrafttretens der Maßnahmen ging vom „Liaison Committee of the EU Wire Rope Industries“ (EWRIS) für alle genannten Länder außer der Ukraine ein Antrag auf Auslaufüberprüfung (mit dem Ziel der Weitergeltung der Maßnahmen) bei der Europäischen Kommission ein.

 

Die Antidumpingmaßnahmen gegen Einfuhren aus der Ukraine, ausgeweitet auf Moldau treten daher gemäß Bekanntmachung 20178/C 41/05 mit 10.2.2017 außer Kraft.

 

Für alle übrigen Länder (China, ausgeweitet auf Marokko und Korea) gibt die Europäische Kommission mit Bekanntmachung 2017/C 41/06 vom 8.2.2017 die Einleitung einer Auslaufüberprüfung der bestehenden Maßnahmen bekannt. Als Grund dafür gibt die Kommission die Wahrscheinlichkeit des Anhaltens oder erneuten Auftretens der Schädigung der Unionsindustrie an, da China über ungenutzte Kapazitätsreserven verfügt, die bei einem Auslaufen der Maßnahmen wieder auf den Unionsmarkt gelangen würden. Derzeit ist der Marktanteil Chinas aufgrund der bestehenden Antidumpingmaßnahmen sehr gering.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail: trade-R655-src-dumping@ec.europa.eu, trade-r655-src-injury@ec.europa.eu).

 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten (Mai 2018) abzuschließen. Während der Dauer der Untersuchung gelten die in Kraft befindlichen Antidumpingmaßnahmen weiter.