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Kaltgewalzte Flacherzeugnisse aus nicht rostendem Stahl aus China und Taiwan

EU gibt Einführung vorläufiger Antidumpingmaßnahmen bekannt

Stand:

Im Juni 2014 wurde ein Antidumpingverfahren gegen Einfuhren von kaltgewalzten Flacherzeugnissen aus nicht rostendem Stahl mit den Tarifnummern 7219 31 00, 7219 32 10, 7219 32 90, 7219 33 10, 7219 33 90, 7219 34 10, 7219 34 90, 7219 35 10, 7219 35 90, 7220 20 21, 7220 20 29, 7220 20 41, 7220 20 49, 7220 20 81,7220 20 89 mit Ursprung in China und Taiwan eingeleitet. Im Dezember 2014 ordnete die Kommission die zollamtliche Erfassung der Einfuhren an.

 

Die Kommission hat in der in der Zwischenzeit durchgeführten Untersuchung festgestellt, dass die bedeutende Schädigung der Unionsindustrie durch die gedumpten Einfuhren aus den betroffenen Ländern verursacht wurde. Die Schädigung schlägt sich hauptsächlich in der prekären Finanzlage des Wirtschaftszweigs der Union und im Rückgang von Produktion, Kapazitätsauslastung, Beschäftigung und Marktanteil nieder.

 

Andere Faktoren wie Energiekosten, Kapazitäten und die Wettbewerbsbedingen sowie Einfuhren aus Drittländern trugen wenig bis gar nicht zur Schädigung der Unionsindustrie bei.

 

Die Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2015/501, Amtsblatt L 79 v. 25.3.2015 die Einführung vorläufiger Antidumpingmaßnahmen bekannt. Der vorläufige Antidumpingzoll beträgt für China 25,2% und für Taiwan 12,0%. Für die kooperierenden Hersteller wurde für China 24,5% (Anhang I) und für Taiwan 12% (Anhang II) festgelegt.  Für eine Reihe von Unternehmen in beiden Ländern wurden unternehmensspezifisch niedriger Maßnahmen (siehe Artikel 1 der erwähnten Verordnung) festgesetzt.

 

Die vorläufigen Maßnahmen gelten ab 26.3.2015 für die Dauer von sechs Monaten (September 2015). In der Zwischenzeit wird die Untersuchung von der Kommission fortgesetzt. Als Ergebnis der weiteren Untersuchung können entweder endgültige Maßnahmen verhängt werden oder das Verfahren wird eingestellt.

Die Kommission behält sich die Entscheidung über eine mögliche rückwirkende Anwendung ab dem Zeitpunkt der zollamtlichen Erfassung noch vor.

 

In Hinblick auf die parallel laufende Antisubventionsuntersuchung (eingeleitet im August 2014) wird die zollamtliche Erfassung fortgeführt.

 
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