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Keramikfliesen aus China

EU führt getrennte, individuelle Antidumpingzölle für zwei Unternehmensgruppen ein

Seit September 2011 bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen gegen Einfuhren von Keramikfliesen der Tarifnummern ex 6907 und 6908 mit Ursprung in China.

Auf Einfuhren von Erzeugnissen der „Wonderful Group“, der eigentümermäßig ua auch „Foshan Gani Ceramics Co. Ltd.“ sowie „Qingyuan Gani Ceramics Co. Ltd.“ (= Gani-Gruppe) zuzurechnen war, wurde ursprünglich ein reduzierter Antidumpingzoll von 26,3% verhängt.

 

Ende Jänner 2014 wurde auf Antrag der Garni-Gruppe eine teilweise Interimsüberprüfung, beschränkt auf die Eigentumsstruktur, eingeleitet.  Das Unternehmen gab an, dass sich die Beteiligungsverhältnisse verändert hätten und keine Verbindung mehr zwischen den beiden Firmengruppen bestünde, sodass eine Aufrechterhaltung der Maßnahmen nicht mehr gerechtfertigt sei.

 

Die Überprüfung der Kommission ergab, dass die Wonderful-Gruppe nicht mehr an der Gani-Gruppe beteiligt war. Es gab keine Hinweise darauf, dass es zwischen den beiden Gruppen noch andere strukturelle oder gesellschaftsrechtliche Verbindungen gab. Daher gäbe es auch keine Rechtfertigung mehr für einen einheitlichen Antidumpingzollsatz. Da sich die Beendigung der Geschäftsverbindung nicht so auf die Tätigkeit der beiden Gruppen auswirkte, dass dies Einfluss auf die Berechnung ihrer Dumpingspannen hätte, sollten die in der Ausgangsuntersuchung berechneten Dumpingspannen als individuelle Antidumpingzölle eingeführt werden.

 

Die Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2015/409, Amtsblatt L 67 v. 12.3.2015 die Einführung dieser getrennten, individuellen Antidumpingzölle bekannt. Sie betragen für die Wonderful-Gruppe (Dongguan City Wonderful Ceramics Industrial Park Co Ltd und Guangdong Jiamei Ceramics Co Ltd) 32% und für die Gani-Gruppe (Qingyuan Gani Ceramic Co Ltd und Foshan Gani Ceramics Co Ltd) 13,9%.

 

Die Verordnung tritt mit 13.3.2015 in Kraft.

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