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Keramikfliesen mit Ursprung in China

EU leitet Auslaufüberprüfung ein

Gegen Einfuhren von Keramikfliesen, Tarifnummern ex 6907 und ex 6908, mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen, die fristgemäß zum 16.9.2016 ausgelaufen wären.

Mit Bekanntmachung 2016/C336 vom 13.9.2016 leitet die Europäische Kommission nun auf Antrag des Europäischen Verbandes der Keramikfliesenhersteller CET eine formelle Auslaufüberprüfung mit dem Ziel der Weitergeltung der Maßnahmen ein.

Die Antragsteller begründen dies damit, dass China über ungenutzte Produktionskapazitäten verfüge, die wieder auf den EU-Markt zu drängen drohen, sollten die Antidumping-Zölle auslaufen. Diese Gefahr sei umso größer als der EU-Markt attraktiv sei, was steigende Nachfrage nach der gegenständlichen Ware und deren hohen Preise belegen. Weiters wird angeführt, dass eine Reihe anderer Drittstaaten Handelsschutzinstrumente auf Einfuhren dieser Ware aus China verhängt haben, sodass das Risiko einer Umlenkung gewisser Mengen auf den EU-Markt bestünde.

Da China nicht als Marktwirtschaftsland gilt, wurden die USA als Vergleichsland zur Berechnung der Dumpingspanne gewählt.

Unternehmen (Hersteller, Einführer, Verwender), die sich an diesem Verfahren direkt bei der Europäischen Kommission beteiligen wollen, müssen sich binnen 15 Tagen nach Veröffentlichung der oben angeführten Bekanntmachung bei der Europäischen Kommission melden (TRADE-CERAMIC-TILES-INJURY@ec.europa.eu ); sie haben dann 37 Tage Zeit, um ihre Angaben und Interessen zu diesem Verfahren der Europäischen Kommission zu übermitteln (entweder in einem frei gewählten Format oder durch Beantwortung eines Fragebogens).

Diese Auslaufüberprüfung muss bis spätestens 15 Monate nach Einleitung (13.12.2017) abgeschlossen sein. Während der Dauer der Untersuchung gelten die bisherigen Antidumpingzölle weiter.

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