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Kirgistan: Medikamente aus Drittländern können ohne Zoll importiert werden

Präsident ratifizierte Abkommen im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion

Der Präsident Kirgistans hat im Zuge des Beitritts zur Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) 2015 das Gesetz zur Schaffung eines gemeinsamen Marktes für Arzneimittel und Medizinprodukte innerhalb der EAWU unterzeichnet, das von den anderen EAWU Mitgliedsländern – Russland, Belarus, Kasachstan und Armenien – bereits am 23.12.2014 unterfertigt wurde. 

Kirgistan hat sich allerdings im Unterschied zu den anderen EAWU Mitgliedsstaaten ausbedungen, dass Medikamente, die außerhalb der EAWU produziert werden, zollfrei nach Kirgistan eingeführt werden können. Damit der Weiterverkauf in die anderen Länder der EAWU verhindert werden kann, werden die Medikamente mit der kirgisischen Registrierungsnummer versehen, die den Nachweis erbringt, dass die Ware nach Kirgistan zollfrei eingeführt wurde, nur für den kirgisischen Markt gedacht ist und nicht auf anderen Märkten der EAWU verkauft werden darf. 

Das Gesetz tritt in Kirgistan zeitgleich mit dem Vertrag über den Beitritt, aber nicht vor dem 1. Jänner 2016 in Kraft. Das AußenwirtschaftsCenter Almaty mit Konsulent in Bishkek/Kirgistan berät österreichische Unternehmen bei allen Fragen rund um den EAWU Beitritt Kirgistans.