th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Kornorientierte Flacherzeugnisse aus Silicium-Elektrostahl mit Ursprung in China, Japan, Korea, der Russischen Föderation und den USA

EU führt vorläufige Antidumpingzölle ein

Im August 2014 wurde auf Antrag von EUROFER ein Antidumpingverfahren gegen Einfuhren von kornorientierten Flacherzeugnissen aus Silicium-Elektrostahl mit einer Stärke von mehr als 0,16mm (Tarifnummern ex 7225 11 00 und ex 7226 11 00) mit Ursprung in China, Japan, Korea, Russland und der USA.

  

Die Kommission kommt in ihrer Untersuchung zu dem Schluss, dass trotz der konkreten Maßnahmen, die der Wirtschaftszweig der Union im Bezugszeitraum zur Effizienzsteigerung durch Kostensenkung und ein konsequentes Management der Herstellkosten ergriffen hat,  sich die Lage des Wirtschaftszweigs der Union im Bezugszeitraum erheblich verschlechtert hat.

 

Angesichts des klar festgestellten zeitlichen Zusammenfallens zwischen dem Ausmaß gedumpter Einfuhren zu ständig sinkenden Preisen einerseits und den Einbußen des Wirtschaftszweigs der Union bei den Verkaufsmengen sowie dem Verluste verursachenden Preisdruck andererseits wird die Schlussfolgerung gezogen, dass die gedumpten Einfuhren aus den genannten Ländern die Ursache der Schädigung des Wirtschaftszweigs der Union sind.

 

Um eine weitere Schädigung des Wirtschaftszweiges der Union zu verhindern, gibt die  Kommission mit Durchführungsverordnung (EU) 2015/763, Amtsblatt L 120 v. 13.5.2015 die Einführung vorläufiger Antidumpingzölle bekannt.

Diese betragen für China 28,7%, für Japan 35,9%, für die Republik Korea 22,8%, für die Russische Föderation 21,6% und für die USA 22%.

 

Die Verordnung tritt am 14.5.2015 in Kraft und gilt für die Dauer von sechs Monaten.

Während dieser Zeit führt die Kommission weitere Untersuchungen durch, an die dann ein endgültiger Antidumpingzoll oder aber auch die Einstellung des Verfahrens anschließen kann.

 
Bitte wählen Sie oben ein Bundesland aus, um Kontakte und Serviceangebote des Bundeslandes zu erhalten.