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Korrosionsbeständiger Stahl aus China

EU leitet Antidumpingverfahren ein

Der Europäischen Kommission liegt ein Antrag von EUROFER, im Namen von acht Unionsherstellern – darunter auch Österreich - auf Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von korrosionsbeständigem Stahl mit Ursprung in China vor.

 

Es handelt sich um flachgewalzte Erzeugnisse aus Eisen oder legiertem oder nicht legiertem Stahl; aluminiumberuhigt; schmelztauchbeschichtet mit Zink und/oder Aluminium, jedoch nicht mit anderen Metallen; chemisch passiviert; mit einem Kohlenstoffgehalt von 0,015 GHT bis 0,170 GHT, einem Aluminiumgehalt von 0,015 GHT bis 0,100 GHT, einem Niobgehalt von 0,045 GHT oder weniger, einem Titangehalt von 0,010 GHT oder weniger sowie einem Vanadiumgehalt von 0,010 GHT oder weniger; aufgerollt, als auf Länge zugeschnittene Bleche und als Schmalband („narrow strip“) angeboten, eingereiht unter den Tarifnummern ex 7210 41 00, ex 7210 49 00, ex 7210 61 00, ex 7210 69 00, ex 7212 30 00, ex 7212 50 61, ex 7212 50 69, ex 7225 92 00, ex 7225 99 00, ex 7226 99 30 und ex 7226 99 70.

 

Ausgenommen sind:

  • Erzeugnisse aus nicht rostendem Stahl, aus Silicium-Elektrostahl und aus Schnellarbeitsstahl,
  • nur warm- oder nur kaltgewalzte Erzeugnisse.

Korrosionsbeständiger Stahl wird hauptsächlich für Verkleidungen am Bau, in Haushaltsgeräten, für kleine geschweißte Rohre, etc verwendet.

 

Die Antragsteller legten Informationen vor, wonach die Einfuhren der zu untersuchenden Ware aus China in absoluten Zahlen und gemessen am Marktanteil insgesamt gestiegen sind.  Die großen Mengen zu gedumpten Preisen haben sich negativ auf die Unionsindustrie ausgewirkt und dadurch die finanzielle Lage des Wirtschaftszweigs der Union sehr nachteilig beeinflusst.  

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2016/C 459/11 vom 9.12.2016 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von korrosionsbeständigem Stahl aus China bekannt. Da China keinen Marktwirtschaftsstatus besitzt, wird für die Berechnung der Dumpingspanne Kanada als Analogland herangezogen.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail:

TRADE-CRS-DUMPING@ec.europa.eu (Diese E-Mail-Adresse gilt für ausführende Hersteller, die mit ihnen verbundenen Einführer, ihre Verbände, Vertreter des betroffenen Landes und mit dem Vergleichsland zusammenhängende Angelegenheiten.)

TRADE-CRS-INJURY@ec.europa.eu  (Diese E-Mail-Adresse ist für die Übermittlung des Anhangs II und für Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Feststellung einer Schädigung und der Prüfung des Unionsinteresses zu verwenden.)

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten zu beenden (März 2018).  Binnen neun Monate nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung können vorläufige Antidumpingmaßnahmen verhängt werden.

 
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