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Leichtgewichtiges Thermopapier aus Südkorea

EU verhängt vorläufige Antidumpingmaßnahmen

Im Februar 2016 wurde auf Antrag der European Thermal Paper Association (EPTA) ein Antidumpingverfahren gegen Einfuhren von leichtem Thermopapier (mit einem Gewicht von 65 gr/m2 oder weniger; in Rollen mit einer Breite von 20 cm oder mehr, einem Rollengewicht (einschließlich Papier) von 50 kg oder mehr und einem Rollendurchmesser (einschließlich Papier) von 40 cm oder mehr ( „Jumborollen“); mit oder ohne Grundbeschichtung auf einer oder beiden Seiten; mit einer wärmeempfindlichen Beschichtung (einer Mischung aus Pigmenten und Entwickler, die bei Anwendung von Wärme reagiert und eine Abbildung erzeugt) auf einer oder beiden Seiten; und mit oder ohne Deckschicht) der Tarifnummern ex 4809 90 00, ex 4811 90 00, ex 4816 90 00 und ex 4823 90 85 mit Ursprung in Südkorea eingeleitet.

Die Europäische Kommission hat in ihrer Untersuchung festgestellt, dass der Marktanteil des Wirtschaftszweigs der Union im Bezugszeitraum  deutlich sank, da er nicht von der Verbrauchssteigerung profitieren konnte. Um das Niveau der Verkäufe aufrechtzuerhalten und ein noch stärkeres Schrumpfen seines Marktanteils zu verhindern, sah sich die Unionsindustrie aufgrund des fortgesetzten Preisdrucks durch die betroffenen Einfuhren gezwungen, seine Verkaufspreise zu senken.

Die untersuchten mengenbezogenen Indikatoren wie Produktions- oder Verkaufsmengen  zeigten zwar eine stabile Entwicklung. Das ist jedoch vor dem Hintergrund einer steigenden Nachfrage zu sehen, relativ betrachtet hat sich die Lage der Unionsindustrie verschlechtert.

 

Angesichts des klar festgestellten zeitlichen Zusammenfallens der zunehmenden Menge gedumpter Einfuhren aus Südkorea und den stagnierenden Verkaufsmengen der Unionsindustrie hat die Kommission den Schluss gezogen, dass die gedumpten Einfuhren die Ursache für die Schädigung des Wirtschaftszweigs der Union sind.

 

Sie gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2016/2005, Amtsblatt L 310 v. 17.11.2016 die Einführung vorläufiger Antidumpingmaßnahmen bekannt. Diese sollen 12,1% betragen und für die Dauer von sechs Monaten gelten (Mai 2017). Während der Dauer der Untersuchung wird die Untersuchung fortgesetzt. Als Ergebnis der Untersuchung können entweder endgültige Antidumpingmaßnahmen verhängt werden oder aber die Untersuchung wird eingestellt.

  
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