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Leichtgewichtiges Thermopapier aus Südkorea

EU leitet Antidumpingverfahren ein

Der Europäischen Kommission liegt ein Antrag der European Thermal Paper Association (EPTA) auf Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von leichtem Thermopapier mit Ursprung in Südkorea vor.

 

Bei dem Produkt handelt es sich um leichtgewichtiges Thermopapier (LWTP) mit einem Gewicht von 65 gr/m2 oder weniger; in Rollen mit einer Breite von 20 cm oder mehr, einem Rollengewicht (einschließlich Papier) von 50 kg oder mehr und einem Rollendurchmesser (einschließlich Papier) von 40 cm oder mehr ( „Jumborollen“); mit oder ohne Grundbeschichtung auf einer oder beiden Seiten; mit einer wärmeempfindlichen Beschichtung (einer Mischung aus Pigmenten und Entwickler, die bei Anwendung von Wärme reagiert und eine Abbildung erzeugt) auf einer oder beiden Seiten; und mit oder ohne Deckschicht.

 

LWTP wird hauptsächlich (nicht ausschließlich) verwendet bei Kassenanwendungen (Point of Sale – POS) (Kassazettel, Kreditkartenbestätigungen, Tankrechnungen, etc.), eingereiht unter den Tarifnummern ex 4811 90 00, ex 4809 90 00, ex 4816 90 00 und ex 4823 90 85.

 

Der Antragsteller legte Informationen vor, wonach der Marktanteil der gedumpten koreanischen Importe beträchtlich gestiegen sein soll, was sich negativ auf die Unionsindustrie ausgewirkt hat. Dadurch wurden die Gesamtergebnisse sowie die Finanz- und Beschäftigungssituation im Wirtschaftszweig der Union sehr nachteilig beeinflusst.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2016/C 62/07 vom 18.2.2016 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens bekannt.

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel, 

E-Mail: trade-lwtp-dumping@ec.europa.eu, trade-lwtp-injury@ec.europa.eu).

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von15 Monaten (Mai 2017) abzuschließen.

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