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Manganoxide aus Brasilien, Georgien, Indien und Mexiko

EU leitet Antidumpingverfahren ein

Stand:

Ende November 2015 wurde von Erachem Comilog S.P.R.L. ein Antrag auf Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Manganoxide mit einer Reinheit von 50 GHT und mehr, aber weniger als 77 GHT (bezogen auf das Nettogewicht) eingereiht unter den Tarifnummern ex 2820 90 90 und ex 2602 00 00 mit Ursprung in Brasilien, Georgien, Indien und Mexiko bei der Europäischen Kommission eingebracht. Das Unternehmen ist der einzige EU-Hersteller.

 

Der Antragsteller legte Informationen dafür vor, dass die Einfuhren der betreffenden Ware aus den genannten Ländern, gemessen am Marktanteil,  stark gestiegen sind.

Aus den Informationen geht weiters hervor, dass die Menge und die Preise der eingeführten zu untersuchenden Ware sich unter anderem auf die Verkaufsmengen, die in Rechnung gestellten Preise und den Marktanteil des Wirtschaftszweigs der Union negativ ausgewirkt und dadurch die Gesamtergebnisse und die finanzielle Lage des Wirtschaftszweigs der Union sehr nachteilig beeinflusst haben.

 

Die Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2015/C 421/08 vom 17.12.2015 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von Manganoxiden mit Ursprung in Brasilien, Georgien, Indien und Mexiko bekannt.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail: trade-mno-dumping@ec.europa.eu, trade-mno-injury@ec.europa.eu).

 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten (März 2017) abzuschließen. Binnen neun Monaten (September 2016) können vorläufige Antidumpingmaßnahmen eingeführt werden.

 
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