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Molybdändraht aus China

EU weitet Antidumpingzoll aus

Stand:

Gegen Einfuhren von Molybdändraht der Tarifnummer 8102 96 00 mit Ursprung in China bestehen seit Juni 2010 endgültige Antidumpingmaßnahmen. Im Jänner 2012 wurden die Maßnahmen auf Einfuhren aus Malaysia ausgeweitet, im September 2013 nach einer Umgehungsuntersuchung wegen Produktveränderung auf Molybdändrähte mit einem Molybdängehalt von 97 GHT oder mehr, jedoch nicht mehr als 99,95 GHT, und einem größten Durchmesser von mehr als 1,35 mm, jedoch nicht mehr als 4 mm.

Mitte März 2015 wurde auf Antrag der Firma Plansee eine Umgehungsuntersuchung wegen Produktveränderung bei der Kommission eingebracht. Bei der zu untersuchenden Ware handelte es sich um Molybdändraht mit einem Molybdängehalt von 97 GHT oder mehr und einem größten Durchmesser von mehr als 4,0 mm, jedoch nicht mehr als 11,0 mm.  Laut Antragsteller hat die zu untersuchende Ware dieselben Eigenschaften wie jene, gegen die bereits Antidumpingmaßnahmen in Kraft sind.

Die Kommission hat in ihrer Untersuchung die Angaben des Antragstellers bestätigt. Demnach sind die Einfuhren der untersuchten Ware erheblich gestiegen. Weiters wurde der Schluss gezogen, dass es für die Produktveränderung keine andere hinreichende Begründung oder wirtschaftliche Rechtfertigung gibt als die Vermeidung der geltenden Maßnahmen.

Die Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2015/1952, Amtsblatt L 284 v. 30.10.2015 die Ausweitung der Antidumpingmaßnahmen auf die Einfuhren von Molybdändraht mit einem Molybdängehalt von 97 GHT oder mehr und einem größten Durchmesser von mehr als 4,0 mm, jedoch nicht mehr als 11,0 mm, mit Ursprung in China (und Malaysia) bekannt. Der Antidumpingzoll wird rückwirkend ab dem Tag der Einleitung der Umgehungsuntersuchung (12.3.2015) auf die zollamtlich erfassten Einfuhren eingehoben.

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