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Nahtlosrohe aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in China

EU gibt Einleitung eines Antidumpingverfahrens bekannt

Anfang Jänner 2016 ging ein Antrag des Defence Committee of the seamless steel tubes industry of the European Union, im Namen von drei Unionsherstellern, auf Einleitung eines Antidumpingverfahren gegen Einfuhren von Nahtlosrohren aus Eisen oder Stahl mit Ursprung in China bei der Kommission ein. Bereits im Jahr 2013 wurde ein Antidumpingverfahren eingeleitet, das jedoch im selben Jahr wieder eingestellt wurde, da der Antragsteller die Klage zurückgezogen hatte.

Gegenstand dieser Untersuchung ist folgende Ware: bestimmte nahtlose Rohre aus Eisen (ausgenommen aus Gusseisen) oder Stahl (ausgenommen aus nichtrostendem Stahl) mit kreisförmigem Querschnitt und einem Außendurchmesser von mehr als 406,4 mm (im Folgenden „zu untersuchende Ware“), eingereiht unter den Tarifnummern 7304 19 90, 7304 29 90, 7304 39 98, 7304 59 99. Verwendet werden diese Rohre für den Transport von Öl, Gas, Flüssigkeiten, für technische Verwendungszwecke, als Kesselrohre und sogenannte OCTG- Rohre in der Ölförderindustrie.

Der Antragsteller legte Informationen vor, wonach der Marktanteil der gedumpten chinesischen Importe beträchtlich gestiegen sein soll, was sich negativ auf die Unionsindustrie ausgewirkt hat. Dadurch wurden die Gesamtergebnisse sowie die Finanz- und Beschäftigungssituation im Wirtschaftszweig der Union sehr nachteilig beeinflusst. Da China keinen Marktwirtschaftsstatus besitzt, sollen die USA als Analogland für die Berechnung der Dumpingspanne herangezogen werden. 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2016/C 58/10 vom 13.2.2016 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens bekannt.

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail: trade-spt-dumping@ec.europa.eu, trde-spt-injury@ec.europa.eu).

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von15 Monaten (Mai 2017) abzuschließen.

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