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Nahtlosrohre aus Russland und der Ukraine

EU leitet Auslaufüberprüfung der bestehenden Antidumpingmaßnahmen ein

Für Einfuhren von Nahtlosrohren aus Eisen oder Stahl, der Tarifnummer ex 7304 mit Ursprung in Russland und der Ukraine bestehen seit 2006 endgültige Antidumpingmaßnahmen (für Einfuhren aus China seit 2009). Nach Bekanntmachung des bevorstehenden Auslaufens der Maßnahmen, ging Ende Mai 2017 ein Antrag von ESTA (Defence committee of the Seamless Steel Tubes Industry of the European Union) im Namen von 12 Unionsherstellern, die 80% der EU-Produktion repräsentieren, auf Einleitung einer Auslaufüberprüfung der bestehenden Maßnahmen bei der EK ein.

 

Der Antrag wurde damit begründet, dass beim Außerkrafttreten der Maßnahmen im Fall der Ukraine mit einem Anhalten des Dumpings, im Fall Russlands mit einem erneuten Auftreten des Dumpings und mit einem erneuten Auftreten der Schädigung des Wirtschaftszweigs der Union zu rechnen sei. Der Antragsteller führte ferner an, dass die Beseitigung der Schädigung in erster Linie auf die bestehenden Antidumpingmaßnahmen zurückzuführen sei. Bei einem Außerkrafttreten der Maßnahmen würden aufgrund ungenutzte Produktionskapazitäten sofort wieder große Mengen an gedumpten Importen auf den Unionsmarkt gelangen.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2017/C 214/07 vom 4.7.2017 die Einleitung einer Auslaufüberprüfung der bestehenden Maßnahmen bekannt.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail (Dumpingsachverhalt und Anhang I betreffend Russland):

TRADE-SPT-R665-DUMPING-RUSSIA@ec.europa.eu

E-Mail (Dumpingsachverhalt und Anhang I betreffend die Ukraine):

TRADE-SPT-R665-DUMPING-UKRAINE@ec.europa.eu

E-Mail (sonstige Fragen und Anhang II):

TRADE-SPT-R665-INJURY@ec.europa.eu

 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten (Oktober 2018) abzuschließen.