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Neues Entwicklungsförderungsgesetz in Griechenland

Die wichtigsten Punkte im Überblick

Die griechische Regierung hat kürzlich das langerwarte Entwicklungsförderungsgesetz verabschiedet (4399/2016 veröffentlicht im Amtsblatt FEK 117 A vom 22.6.2016). Das AußenwirtschaftsCenter Athen hat die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst: 

Gesamtbudget

ca. EUR 480.000.000 

Ziele

  • Export- und Innovationsorientierung

  • Schaffung neuer Arbeitsplätze

  • Verwertung des inländischen Humankapitals, mit Fokus auf Hochschulabsolventen, um den Brain-Drain zu mindern

  • Anziehung neuer FDIs

  • Hoher Mehrwert

  • Verbesserung des technologischen Levels und der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen

  • Smarte Spezialisierung

  • Entwicklung von Netzwerken, Synergien und Kooperationsinitiativen

  • Ermutigung zu Fusionen

  • Gezielte Förderung des gesunden Unternehmertums mit besonderem Schwerpunkt auf KMUs

  • Reindustrialisierung des Landes

  • Förderung unterentwickelter Regionen 

Berechtigte Empfänger bzw. Antragssteller

  • Personenunternehmen

  • Handelsunternehmen

  • Genossenschaften

  • Sozial- und Agrargenossenschaften

  • in Gründung befindende oder fusionierende Unternehmen, unter Voraussetzung der vollständigen Offenlegung vor Beginn des Investitionsprojekts

  • Joint Ventures, unter Voraussetzung der Eintragung im zentralen griechischen Firmenregister GEMI

  • öffentliche und kommunale Unternehmen und deren Tochtergesellschaften 

Mindestbetrag von Investitionsprojekten

  • für Großunternehmen EUR 500.000

  • für mittelständische Unternehmen, Genossenschaften und Cluster EUR 250.000

  • für Kleinunternehmen EUR 150.000

  • für Kleinstunternehmen EUR 100.000

  • für Sozial- und Agrargenossenschaften EUR 50.000 

Voraussetzungen und Bedingungen für die Förderfähigkeit

  • Beteiligung an Projektkosten entweder durch Eigenkapital oder durch externe Finanzierung

  • Mindestens 25% der gesamten Investitionskosten beinhalten keinerlei staatliche Beihilfe bzw. öffentliche Förderung 

Geförderte Investitionsprojekte
müssen Charakter einer Erstinvestition haben und mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllen:

  1. Schaffung einer neuen Betriebsstätte

  2. Erweiterung der Kapazitäten einer bestehenden Betriebsstätte

  3. Produktionsdiversifizierung einer Betriebsstätte im Sinne von neuen Produkten und Dienstleistungen, die bislang nicht von dieser hergestellt wurden

  4. Grundlegende Änderung des gesamten Produktionsverfahrens einer bestehenden Betriebsstätte

  5. Erwerb aller Vermögenswerte, einer geschlossenen Betriebsstätte durch einen neuen Investor 

Geförderte Ausgaben

  • Investitionen in Sachanlagevermögen (tangible assets)
  • Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (intangible assets)
  • Lohnkosten der neu geschaffenen Arbeitsplätze als Folge der Umsetzung des Investitionsplans 

Geförderter Höchstbetrag

  • EUR 5.000.000 pro Investitionsprojekt
  • kumulativ bis zu EUR 10.000.000 für einzelne Unternehmen
  • kumulativ bis zu EUR 20.000.000 für Unternehmensgruppen 

Frist zum Abschluss des geförderten Investitionsprojekts

3 Jahre (einmalige Verlängerung von bis zu 2 Jahren möglich)

Bei Fragen steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Athen gerne zur Verfügung.

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