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Offenmaschige Gewebe aus Glasfasern mit Ursprung in China

EU leitet Auslaufüberprüfung der Antidumpingmaßnahmen ein

Gegen Einfuhren von offenmaschigen Glasfasergeweben der Tarifnummer ex 7019 mit Ursprung in China bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen (ausgeweitet auf Indien, Indonesien, Malaysia, Taiwan und Thailand). Nach Bekanntmachung des bevorstehenden Außerkrafttretens der Maßnahmen  ging Anfang Mai 2016 ein Antrag der „Alliance for the Defence of Open Mesh Fabrics – ADFOM“ auf Einleitung einer Auslaufüberprüfung (mit dem Ziel der Weitergeltung der Maßnahmen) bei der Europäischen Kommission ein.

 

Der Antragsteller führte an, dass die Beseitigung der Schädigung in erster Linie auf die bestehenden Antidumpingmaßnahmen zurückzuführen sei und ein Außerkrafttreten der Maßnahmen dazu führen würde, dass erneut umfangreiche Mengen zu gedumpten Preisen,  in die EU gelangen würden, wodurch der Wirtschaftszweig der Union erneut geschädigt würde. Darüber hinaus verfüge China über ungenutzte Produktionskapazitäten.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2016/C 288/03 vom 9.8.2016 die Einleitung einer Auslaufüberprüfung der bestehenden Antidumpingmaßnahmen bekannt.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail:

trade-open-mesh-R648-dumping@ec.europa.eutrade-open-mesh-R648-injury@ec.europa.eu)

 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten (November 2017) abzuschließen. Während der Dauer der Untersuchung gelten die in Kraft befindlichen Maßnahmen weiter.

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