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Oxalsäure aus China und Indien

EU leitet Auslaufüberprüfung ein

Für Einfuhren von Oxalsäure der Tarifnummer 2917 11 00 mit Ursprung in China und Indien bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen. Nach Bekanntmachung des bevorstehenden Außerkrafttretens der Maßnahmen ging Anfang Jänner 2017 ein Antrag von Oxaquim S.A. bei der Europäischen Kommission auf Einleitung einer Auslaufüberprüfung (mit dem Ziel der Weitergeltung der Maßnahmen) ein.

 

Der Antragsteller legte Informationen vor, wonach im Falle des Auslaufens der Maßnahmen, ein erneutes Auftreten der Schädigung wahrscheinlich sei, weil das Interesse der beiden Länder am Unionsmarkt nach wie vor groß ist und sowohl China als auch Indien über ungenutzte Kapazitäten verfügt. Die Beseitigung der Schädigung sei in erster Linie auf die besehenden Antidumpingmaßnahmen zurückzuführen. Bei Außerkrafttreten der Maßnahmen würden erneut umfangreiche Mengen zu gedumpten Preisen eingeführt werden und die Unionsindustrie würde erneut geschädigt.

 

Die Europäische Kommission gibt mit Bekanntmachung 2017/C117/12 vom 12.4.2017 die Einleitung einer Auslaufüberprüfung bekannt.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail: TRADE-OXALIC-R672-DUMPING@ec.europa.eu  (Diese E-Mail-Adresse gilt für ausführende Hersteller, die mit ihnen verbundenen Einführer, ihre Verbände und Vertreter der betroffenen Länder.)

TRADE-OXALIC-R672-INJURY@ec.europa.eu  (Diese E-Mail-Adresse gilt für Unionshersteller, unabhängige Einführer, Zulieferer, Verwender, Verbraucher und die entsprechenden Verbände in der Union.)

 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten (Juli 2018) abzuschließen.