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Neue und runderneuerte Reifen für Omnibusse und LKW aus China

EU leitet Antidumpingverfahren ein

Der Europäischen Kommission liegt ein Antrag vom „Bündnis gegen unfaire Reifeneinfuhren“ auf Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von neuen und runderneuerten Reifen für Omnibusse und LKW, eingereiht unter den KN-Codes 4011 20 90 und 4012 12 00, mit Ursprung in China vor.

 

Der Antragsteller legte Informationen vor, dass der Marktanteil der zu untersuchenden Ware aus China gestiegen ist. Die Mengen und die Preise der betreffenden Ware beeinflussen die Verkaufsmengen und den Marktanteil der Unionindustrie negativ, was wiederum die Gesamtergebnisse und die Beschäftigungslage des Wirtschaftszweigs der Union stark beeinträchtigt. Die für China ermittelte Dumpingspannen sind erheblich.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2017/C 264/13 vom 11.8.2017 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen neue und runderneuerte Reifen für Omnibusse und LKW aus China bekannt.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel, E-Mail:

trade-ad-tyres-dumping@ec.europa.eu, trade-ad-tyres-injury@ec.europa.eu.

 

Vorläufige Antidumpingzölle sind allenfalls bis spätestens neun Monate nach Einleitung (Mai 2018) in Kraft zu setzen. Insgesamt ist die Untersuchung seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten (November 2018) abzuschließen.