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Neue und runderneuerte Reifen für Omnibusse und LKW mit Ursprung in China

EU ordnet zollamtliche Erfassung der Einfuhren an

Mitte August 2017 wurde bekanntlich ein Antidumpingverfahren für Einfuhren von neuen und runderneuerten Reifen für Omnibusse und LKW, eingereiht unter den KN-Codes 4011 2090 und 4012 12 00 mit Ursprung in China eingeleitet. Mitte Oktober folgte die Einleitung eines Antisubventionsverfahrens.

 

Nun beantragte der Antragsteller (Bündnis gegen unfaire Reifeneinfuhren) die zollamtliche Erfassung der Einfuhren aus China. Der Antrag wurde mit der beträchtlichen Schädigung der Unionsindustrie durch die gedumpten und subventionierten Einfuhren begründet.

 

Die Europäische Kommission ordnet daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2018/163, Amtsblatt L 30 vom 2.2.2018 die zollamtliche Erfassung aller Einfuhren von neuen und runderneuerten Reifen für Omnibusse und Kraftfahrzeuge für den Transport von Waren mit Ursprung in China an, damit, falls die Untersuchungsergebnisse zur Einführung von Antidumping- und/oder Antisubventionszöllen führen, diese Zölle allenfalls rückwirkend eingehoben werden können. Der relevante Einfuhrzeitraum beginnt mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung (3.2.2018) und endet mit dem allfälligen Inkrafttreten von vorläufigen, allenfalls auch erst von endgültigen Antidumping-/Antisubventionszöllen (maximal neun Monate).