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Rohre aus duktilem Gusseisen mit Ursprung in Indien

EU verhängt endgültige Antidumping- bzw. Antisubventionsmaßnahmen

Im Dezember 2014 wurde ein Antidumping-  und im März 2015 ein Antisubventionsverfahren  gegen Einfuhren von Rohren aus duktilem Gusseisen der Tarifnummern ex 7303 00 10 und ex 7303 00 90 eingeleitet. Im September 2015 verhängte die Kommission vorläufige Antidumpingmaßnahmen.

 

Die Europäische Kommission hat in ihrer weiteren Untersuchung die Ergebnisse der Ausgangsuntersuchung bestätigt. Es wurde ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der von den Unionsherstellern erlittenen Schädigung und den gedumpten und subventionierten Einfuhren aus Indien festgestellt. Aufgrund einer geringen Rentabilität, verbunden mit Verlusten bei den Verkäufen und den Marktanteilen der Unionsindustrie, befindet sich der Wirtschaftszweig der Union in einer schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Lage.

 

Die Europäische Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU) 2016/387 die Einführung eines endgültigen Ausgleichzolls und mit Durchführungsverordnung (EU) 2016/388 die Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls bekannt (beide Verordnungen wurden im Amtsblatt L 73 vom 18.3.2016 veröffentlicht).  Der endgültige Antidumpingzoll beträgt 14,1%, der endgültige Antisubventionszoll 9,0%. Zwei indischen Unternehmen wird bei Vorlage einer gültigen Handelsrechnung ein unternehmensspezifischer niedrigerer Antidumping- bzw. Antisubventionszollsatz zugestanden. Wird keine solche Handelsrechnung vorgelegt, findet der landesübliche Zollsatz Anwendung.

 

Beide Verordnungen treten mit 19.3.2016 in Kraft und gelten für die Dauer von fünf Jahren.

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