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Rohre aus duktilem Gusseisen mit Ursprung in Indien

EU nimmt Antidumpinguntersuchung wieder auf

Für Einfuhren von Rohren aus duktilem Gusseisen (auch bekannt als Gusseisen mit Kugelgrafit), Tarifnummern ex 7303 00 10 und ex 7303 00 90 mit Ursprung in Indien bestehen seit März 2016 endgültige Antidumping- bzw. Antisubventionsmaßnahmen.

Im März 2018 stellten vier Unionshersteller auch einen Antrag auf Einleitung einer erneuten Antidumpinguntersuchung. In dieser Untersuchung soll festgestellt werden, ob sich die Antidumpingmaßnahmen auf die Ausfuhrpreise, die Weiterverkaufspreise oder die späteren Verkaufspreise in der Union ausgewirkt haben. 

Die Antragsteller legten Informationen vor, wonach diese Preise nach dem Untersuchungszeitraum der Ausgangsuntersuchung sowie vor und nach der Einführung der Antidumpingzölle auf Einfuhren der betroffenen Ware gesunken seien. Dies habe die beabsichtigte Abhilfewirkung der geltenden Maßnahmen untergraben. Dieser Preisrückgang lasse sich nicht mit anderen Faktoren, wie etwa einer Veränderung bei den Rohstoffpreisen, erklären.

Die Europäische Kommission kommt zu dem Schluss, dass ausreichend Beweise für die Absorption vorliegen und gibt daher mit Bekanntmachung 2018/C 151/08 vom 30.4.2018 die Wiederaufnahme der Antidumpinguntersuchung betreffend Einfuhren von Rohren aus duktilem Gusseisen mit Ursprung in Indien, mit dem Ziel der Erhöhung der derzeitigen Maßnahmen, bekannt.

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel, E-Mail: trade-dcit-absorption@ec.europa.eu). 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von neun Monaten abzuschließen. Während der Dauer der Untersuchung bleiben die derzeit geltenden Antidumpingmaßnahmen weiter in Kraft.