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Rohre aus duktilem Gusseisen mit Ursprung in Indien

EU stellt mit 24.1.2019 die Absorptionsuntersuchung betreffend Antidumpingmaßnahmen ein

Für Einfuhren von Rohren aus duktilem Gusseisen (auch bekannt als Gusseisen mit Kugelgrafit), eingereiht unter die Tarifnummern ex 7303 00 10 und ex 7303 00 90, mit Ursprung in Indien bestehen seit März 2016 endgültige Antidumping- bzw. Antisubventionsmaßnahmen.

Im März 2018 wurde auf Antrag von vier Unionsherstellern eine auf die geltenden Antidumpingmaßnahmen bezogene Absorptionsuntersuchung eingeleitet.

Die Antragsteller brachten vor, dass die Preise für den Weiterverkauf an unabhängige Abnehmer in der Union nach dem Untersuchungszeitraum der Ausgangsuntersuchung und nach der Einführung des Antidumpingzolls gesunken seien und dass dadurch die beabsichtigte Abhilfewirkung der geltenden Maßnahmen untergraben worden sei. Der Preisrückgang ließe sich nicht durch andere Faktoren, wie etwa Veränderungen bei den Rohstoffpreisen, erklären. Die wiederaufgenommene Untersuchung betraf den Antidumpingzoll in Höhe von 14,1% gegenüber Jindal Saw Ltd. und seine verbundenen Unternehmen sowie alle übrigen Unternehmen.

Die Europäische Kommission kommt in ihrer Untersuchung zu dem Schluss, dass sie angesichts der geringen Mengen und der mangelnden Vergleichbarkeit keine schlüssige und detaillierte Preisanalyse für Jindal durchführen könne. Darüber hinaus würde die Wirkung der Antidumpingmaßnahmen angesichts des erheblichen Rückgangs der Einfuhrmengen nicht untergraben werden. In Anbetracht der unerheblichen Mengen (weniger als 0,1% des Unionsverbrauchs) der anderen indischen Exporteure, ist die Kommission der Auffassung, dass das Untersuchungsergebnis auch für „alle übrigen Unternehmen“ gelte.

Die Europäische Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung (EU)2019/99 (Amtsblatt L 20 vom 23.1.2019) die Einstellung der Absorptionsuntersuchung ohne Änderung der geltenden Antidumpingmaßnahmen bekannt.