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Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücke mit Ursprung in der Türkei, Russland, Korea und Malaysia

EU gibt Einleitung einer Auslaufüberprüfung der bestehenden Antidumpingmaßnahmen bekannt

Für Einfuhren von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücke aus Eisen oder Stahl der Tarifnummer ex 7307 mit Ursprung in Korea, Malaysia, Türkei und Russland bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen. Nach Bekanntmachung des bevorstehenden Außerkrafttretens der Maßnahmen ging Ende Oktober 2017 ein Antrag vom „Defence Committtee of the steel butt-welding fittings industry“ im Namen von Unionsherstellern, auf die 51% der Gesamtproduktion entfallen (darunter auch einem österreichischen Unternehmen), auf Einleitung einer Auslaufüberprüfung der bestehenden Maßnahmen, mit dem Ziel der Weitergeltung dieser, bei der Europäischen Kommission ein.

Der Antrag wurde damit begründet, dass bei Außerkrafttreten der Maßnahmen mit einem Anhalten und/oder erneuten Auftreten des Dumpings und einer damit verbundenen Schädigung der Unionsindustrie zu rechnen sei. Den Informationen des Antragstellers zufolge befinde sich der Wirtschaftszweig der Union trotz Umstrukturierung nach wie vor in einer prekären Lage. Eine Aufhebung der bestehenden Maßnahmen werde zu einer weiteren Verschlechterung der ohnehin schon schwierigen Situation führen.

Infolge des Potenzials der Produktionsanlagen der ausführenden Hersteller in diesen Ländern würden die Einfuhren in die EU steigen. Hiezu kommt, dass die USA hohe Antidumpingzölle gegenüber einigen der wichtigsten in die EU exportierenden Unternehmen eingeführt haben und somit im Falle des Außerkraftretens der Maßnahmen das Risiko einer Handelsumlenkung von diesen Märkten in die EU besteht.

Die Europäische Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2018/C 31/08 vom 27.1.2018 die Einleitung einer Auslaufüberprüfung für Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücke mit Ursprung in der Türkei, Russland, Korea und Malaysia bekannt.

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail: zu Fragen der Schädigung: trade-R682-tpf-injury@ec.europa.eu,

zu Dumpingfragen: trade-R682-tpf-dumping@ec.europa.eu).

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten (April 2019) abzuschließen. Während der Dauer der Untersuchung bleiben die bestehenden Maßnahmen weiter in Kraft.