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Rostfreier Draht aus Indien

EU gleicht Antidumpingzölle nach Absorptionsuntersuchung an

Stand:

Gegen Einfuhren von rostfreiem Draht der Tarifnummern 7223 00 19 und 7223 00 99 aus Indien bestehen endgültige Antidumpingmaßnahmen. Anfang Dezember 2014 leitete die Kommission auf Antrag von EUROFER eine Absorptionsuntersuchung ein.  

Der Antrag wurde damit begründet, dass die Ausfuhrpreise nach der Einführung des Antidumpingzolls auf die Einfuhren von bestimmtem Draht aus nicht rostendem Stahl mit Ursprung in Indien zurückgegangen seien und nur eine unzureichende Veränderung der Weiterverkaufspreise oder der späteren Verkaufspreise in der Union festzustellen war. Dies habe zur Vergrößerung der Dumpingspanne geführt und die beabsichtigte Abhilfewirkung der geltenden Maßnahmen untergraben.

 

Die Kommission hat in ihrer Untersuchung die Dumpingspannen neu kalkuliert und festgestellt, dass diese bei einem Großteil der in die Stichprobe miteinbezogenen Unternehmen kleiner geworden ist. Daher soll die Untersuchung für diese Unternehmen ohne Änderung der bestehenden Maßnahmen beendet werden. Bei der Venus-Gruppe ist die Dumpingspanne größer als in der Ausgangsuntersuchung, der Antidumpingzollsatz soll daher geändert werden.

 

Die Kommission gibt daher mit Durchführungsverordnung 2015/1483, Amtsblatt L 228 v. 2.9.2015 die Änderung der Antidumpingmaßnahmen bekannt. Diese betragen nun 12,5%, für die kooperierenden Hersteller 5%. Für einige Unternehmen wurden unternehmensspezifische Zollsätze zwischen 0% und 9,4% festgelegt, für deren Gewährung ist jedoch die Vorlage einer gültigen Handelsrechnung notwendig. Diese Handelsrechnung muss den Bestimmungen in Artikel 1 Pkt b) der erwähnten Verordnung entsprechen.

 

Die Verordnung tritt mit 3.9.2015 in Kraft.

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