th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Schaumkeramikfilter aus China

EU gibt Einleitung eines Antidumpingverfahrens bekannt

Stand:

Anfang Juli 2015 wurde von Vesuvius GmbH bei der Europäischen Kommission ein Antrag auf Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von Schaumkeramikfilter aus China.

 

Gegenstand dieser Untersuchung sind Schaumkeramikfilter mit einer Durchschnittsporosität von bis zu 60 PPI (Poren pro Inch) und mit einer Unempfindlichkeit gegen den schnellen Temperaturanstieg beim Durchfluss des geschmolzenen Metalls von Umgebungstemperatur auf mindestens 1 300 °C (Thermoschockbeständigkeit), aus Keramikmaterial, ausgenommen

  • kieselsäurehaltige fossile Mehle oder ähnliche kieselsäurehaltige Erden oder
  • mit einem Zirkongehalt (Zirconiumdioxid, ZrO2) von mehr als 50 GHT.

Die Ware ist unter folgenden Tarifnummern eingereiht: ex 6903 10 00, ex 6903 20 10,

ex 6903 20 90, ex 6903 90 10, ex 6903 90 90 und ex 6909 19 00.

Das Produkt wird zum Filtern von flüssigem Metall verwendet (Hauptverwendung bei der Herstellung von Gusserzeugnissen in der Automobilindustrie, Teile von Werkzeugmaschinen, Windenergieerzeugung und im Bauwesen).

 

Der Antragsteller legte Beweise vor, dass der Marktanteil chinesischer Importe beträchtlich gestiegen sei und sich diese Importe negativ auf die Gesamtergebnisse sowie die Finanz- und Beschäftigungssituation der Unionsindustrie auswirke.

 

Die Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2015/C 266/07 vom 14.8.2015 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von Schaumkeramikfilter aus China bekannt.

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail:

TRADE-CERAMIC-FOAM-DUMPING@ec.europa.eu

(Diese E-Mail-Adresse gilt für ausführende Hersteller, die mit ihnen verbundenen Einführer, ihre Verbände und Vertreter der betroffenen Länder.)

TRADE-CERAMIC-FOAM-INJURY@ec.europa.eu

(Diese E-Mail-Adresse gilt für Unionshersteller, unabhängige Einführer, Zulieferer, Verwender, Verbraucher und die entsprechenden Verbände in der Union.)

 

Das Verfahren ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten abzuschließen (November 2016). Binnen neun Monaten nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung können vorläufige Maßnahmen eingeführt werden (Mai 2016).

 
Bitte wählen Sie oben ein Bundesland aus, um Kontakte und Serviceangebote des Bundeslandes zu erhalten.