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Silicium aus China

EU leitet Interimsüberprüfung bezüglich der Schädigung der Unionsindustrie ein

Gegen Einfuhren von Siliciummetall der Tarifnummer ex 2804 69 00 mit Ursprung in China bestehen seit 1990 endgültige Antidumpingmaßnahmen. Ende Mai 2015 wurde erneut eine Auslaufüberprüfung der Maßnahmen eingeleitet.

 

Nun wurde vom Europäischen Verband der Silicium Verwender (EUSMET) ein Antrag auf Einleitung einer Interimsüberprüfung bei der Europäischen Kommission eingebracht. Der Antragsteller legte Informationen zum Schädigungssachverhalt vor, denen zufolge sich die Umstände, auf deren Grundlage die geltenden Maßnahmen eingeführt wurden, dauerhaft geändert haben. Diese Änderungen betreffen die Zusammensetzung und die Struktur des Wirtschaftszweigs der Union, die Nachfrage nach Silicium in der Union, die wirtschaftliche Lage der Unionshersteller und die Versorgungsstruktur in der Union. In der Untersuchung soll die Schädigung der Unionsindustrie untersucht werden. Das Ziel ist eine Senkung der bestehenden Maßnahmen.

 

Die Kommission gibt daher mit Bekanntmachung 2015/C 287/06 vom 1.9.2015 die Einleitung einer Interimsüberprüfung bekannt

 

Interessierte Firmen, die sich offiziell an der Untersuchung beteiligen möchten, müssen innerhalb von 15 Tagen ab dieser Bekanntmachung Kontakt mit der Kommission aufnehmen und innerhalb von 37 Tagen, ebenfalls ab dieser Bekanntmachung, einen ausgefüllten Fragebogen retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: CHAR 04/039, B-1049 Brüssel,

E-Mail: trade-ad-silicon-dumping@ec.europa.eu, trade-ad-silicon-injury@ec.europa.eu).

 

Die Untersuchung ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten abzuschließen (Dezember 2016).

 
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